Kannibalen gewinnen die TransformationDeutsche Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Geschäftsmodelle digital zu transformieren. Gastkolumnist Ulvi Aydin sieht Innovationslabs und kleine, vom Mutterkonzern abgekoppelte Unternehmen als Lösung. (Springer Professional.)Um digitales Know-how aufzubauen, müssen Unternehmen separate, eigenständige Einheiten gründen, die sich an die Aufgabe machen, digitale Produkte und Prozesse zu entwickeln. Viele große Unternehmen machen aber den Fehler, ihre gegründeten flexiblen Unternehmen später wieder ins Mutterschiff zu integrieren. Besser ist, das kleine Schnellboot komplett selbständig schwimmen zu lassen, auch gegen das Hauptunternehmen antreten zu lassen und Kannibalisierung zuzulassen.Die deutsche Wirtschaft kann, will aber nichtDeutsche Unternehmen sind für die Digitalisierung gerüstet, weil sie leistungsstark und flexibel sind. Ist der Umbruch mit Risiken verbunden? Ja, immer. Aber gerade als Unternehmer darf ich Risiken nicht scheuen und mich darauf einstellen können. Wenn mein Produkt gut ist, ich den Markt beobachte und auch kleine neue Teilnehmer ernst nehme, kann ich mein Unternehmen für Veränderungen vorbereiten. Das ist vor allem eine Frage der Haltung.Leider denken zu viele Unternehmen nicht aus Kundensicht heraus. Stattdessen betreiben sie Nabelschau und erfinden Geschichten von morgen, ohne die bestehenden Organisation umzukrempeln, einzureißen und neu aufzubauen. Stichwort kreative Destruktion. So bleiben sie trotz guter Ideen im Trott des schon immer Dagewesenen, verändern sich nicht genug und werden früher oder später von der Konkurrenz überfahren. Sie verstehen nicht, worum es geht: die Zielgruppe besser zu kennen, als sich selbst. Alles über sie zu wissen. Das ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Bereitschaft. Bin ich bereit, mich zum Morgen hin zu bewegen? Sind Sie bereit dafür?Die Systemführerschaft erlangenDann nicht lange zögern. Greifen Sie nicht nach der Marktführerschaft, sondern nach der Systemführerschaft. Ein gutes Beispiel ist Daimler. Dort hat man sich gefragt, wie man eine jüngere Zielgruppe erreicht – obwohl diese keine Autos mehr kauft. Oder anders: Wie können wir in einem veränderten System unsere Existenzberechtigung bewahren? Die Lösung war Car2Go, der Carsharing-Anbieter von Daimler.Der Weg zur Systemführerschaft führt über Information und Kommunikation. Erst wenn ich die Information darüber habe, wer meine Kunden sind, welche Präferenzen sie haben, wie sie sich tagtäglich verhalten und was sie nicht mögen, kann ich mein Produkt darauf hin entwickeln, meine Kommunikation darauf ausrichten und im Idealfall ein neues System entwickeln, in dem ich das sagen habe. Dieser Dreiklang ist existentiell: Informationsführerschaft – Kommunikationsführerschaft – Systemführerschaft.Die Antwort kommt selten von innenUnternehmen müssen sich die Fragen beantworten: Wo stehen wir in fünf Jahren? Wird unser Produkt in fünf Jahren noch relevant sein? Die Antworten dafür kommen selten von innen, denn: Fragen Sie Ihren Frisör, ob Sie eine neue Frisur benötigen, ist seine Antwort klar. Fragen Sie einen Frosch, ob Sie seinen Teich trockenlegen wollen, ist die Antwort ebenfalls klar. Der uneingenommene Blick von außen, von einem Externen ist da schon hilfreicher, wenn auch immer schmerzhafter. Jemand, der die wunden Punkte anspricht und kein Blatt vor den Mund nimmt, bringt das Unternehmen aber weiter als ein Haufen Ja-Sager.Wenn Unternehmen flexibler auf den digitalen Wandel reagieren wollen, müssen sie eigenständige Innovationslabs einrichten, in denen Lernräume geschaffen werden und wo Geschäftsmodellegetestet und angewendet werden können. Kleine Unternehmen, die abgekoppelt vom Hauptunternehmen agieren und eigene Lösungen am Markt erkunden. Der kritikwürdige Axel-Springer-Verlag hat das konsequent vorgemacht und einen traditionellen Zeitungsbetrieb zu einer multimedialen Medienmarke transformiert. Dabei hat die Digitalsparte kontinuierlich das Geschäftsmodell der Printsparte angegriffen. Oder um es mit den Worten Gisbert Rühls zu sagen, Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co: "Ich kannibalisiere mein Geschäft, bevor es andere tun".Fazit: Mut zu RisikoOhne Risiko geht es nicht. Unternehmen müssen ihre Haltung verändern und eigene, kleinere Unternehmen gründen, die neue Wege beschreiten und neue Märkte erobern. Gelingt es den kleinen Unternehmen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sollten die Mutter-Unternehmen nicht versuchen, diese Modelle in Ihre Organisation zu integrieren. Stattdessen sollten sie voll auf die kleinen Tochterfirmen setzen, diese aufbauen und sich selbst nach und nach abschaffen.Cannibals win the transformationGerman companies are struggling to digitally transform their business models. Guest columnist Ulvi Aydin sees innovation labs and small companies decoupled from the parent company as a solution (Springer Professional.)To build digital know-how, companies need to establish separate, standalone units dedicated to developing digital products and processes. However, many large companies make the mistake of later integrating their established flexible companies back into the mothership. It is better to let the small speedboat race completely independently, to compete against the main company and to allow cannibalization.The German economy can, but does not want toGerman companies are equipped for digitization because they are powerful and flexible. Is the change associated with risks? Yes sure - always. But especially as an entrepreneur, I can not shy away from risks and adapt to them. If my product is good, I watch the market and take small new participants seriously, I can prepare my company for change. This is above all a matter of attitude.Unfortunately, too many companies do not think out of the customer's perspective. Instead, they engage in navel-gazing, in self-indulgence and invent stories of tomorrow without having to reorganize, break down and rebuild the existing organization. Keyword is: creative destruction. So, despite good ideas, they stay in the rut of things that have always been there, they do not change enough, and sooner or later they are run over by the competition. They do not understand what it's about: to know the target group better than to know themselves. Everything about them. This is not a question of technology, but a matter of readiness. Am I ready to move to the morning? Are you ready for it?To gain system leadershipThen do not hesitate for a long time. Do not take market leadership but system leadership. A good example is Daimler. There, people wondered how to reach a younger audience - even though they no longer buy cars. Or differently: How can we preserve our right to exist in a changed system? The solution was Car2Go, the car sharing provider of and by Daimler.The path to system leadership leads through information and communication. Only when I have the information about who my clients are, what their preferences are, how they behave and what they don't like - each day, can I develop my product, focus my communication on it, and ideally develop a new system - I have to say that. This triad is existential: information leadership - communication leadership - system leadership.The answer rarely comes from withinBusinesses need to answer the questions: where will we be in five years? Will my product still be relevant in five years? The answers rarely come from within, because: Ask your hairdresser if you need a new hairstyle, his answer is clear. Ask a frog if you want to drain its pond, the answer is also clear. The unanimous view from the outside, from an external is there already helpful, if ever more painful. Someone who addresses the sore points and does not mince words, but the company continues as a bunch of yes-Sager.If companies want to be more responsive to digital change, they need to set up their own innovation labs that create learning spaces and where business models can be tested and applied. Small companies that are decoupled from the main company and explore their own solutions in the market. The critically acclaimed Axel Springer publishing house has consistently demonstrated this and transformed a traditional newspaper business into a multimedia media brand. The digital division has continuously attacked the business model of the prints division. Or to put it in the words of Gisbert Rühl, CEO of Klöckner & Co: "I cannibalize my business before others do it".Conclusion: courage to riskIt is not possible without risk. Businesses need to change their attitudes and start their own smaller businesses, breaking new ground and conquering new markets. If small businesses succeed in developing new business models, parent companies should not try to integrate these models into their organization. Instead, they should fully rely on the small subsidiaries, build these and gradually abolish themselves.Mutig sein! Be brave!!AYCON ⎜Ulvi I. AYDIN ⎜www.aycon.biz
*
Minuten
Kannibalen gewinnen die Transformation
Deutsche Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Geschäftsmodelle digital zu transformieren. Gastkolumnist Ulvi Aydin sieht Innovationslabs und kleine, vom Mutterkonzern abgekoppelte Unternehmen als Lösung.
Um digitales Know-how aufzubauen, müssen Unternehmen separate, eigenständige Einheiten gründen, die sich an die Aufgabe machen, digitale Produkte und Prozesse zu entwickeln.
Viele große Unternehmen machen aber den Fehler, ihre gegründeten flexiblen Unternehmen später wieder ins Mutterschiff zu integrieren. Besser ist, das kleine Schnellboot komplett selbständig schwimmen zu lassen, auch gegen das Hauptunternehmen antreten zu lassen und Kannibalisierung zuzulassen.
:devider:
Die deutsche Wirtschaft kann, will aber nicht
Deutsche Unternehmen sind für die Digitalisierung gerüstet, weil sie leistungsstark und flexibel sind. Ist der Umbruch mit Risiken verbunden? Ja, immer. Aber gerade als Unternehmer darf ich Risiken nicht scheuen und mich darauf einstellen können. Wenn mein Produkt gut ist, ich den Markt beobachte und auch kleine neue Teilnehmer ernst nehme, kann ich mein Unternehmen für Veränderungen vorbereiten. Das ist vor allem eine Frage der Haltung.
Leider denken zu viele Unternehmen nicht aus Kundensicht heraus. Stattdessen betreiben sie Nabelschau und erfinden Geschichten von morgen, ohne die bestehenden Organisation umzukrempeln, einzureißen und neu aufzubauen. Stichwort kreative Destruktion. So bleiben sie trotz guter Ideen im Trott des schon immer Dagewesenen, verändern sich nicht genug und werden früher oder später von der Konkurrenz überfahren. Sie verstehen nicht, worum es geht: die Zielgruppe besser zu kennen, als sich selbst. Alles über sie zu wissen.
Das ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Bereitschaft. Bin ich bereit, mich zum Morgen hin zu bewegen? Sind Sie bereit dafür?
:devider:
Die Systemführerschaft erlangen
Dann nicht lange zögern. Greifen Sie nicht nach der Marktführerschaft, sondern nach der Systemführerschaft. Ein gutes Beispiel ist Daimler. Dort hat man sich gefragt, wie man eine jüngere Zielgruppe erreicht – obwohl diese keine Autos mehr kauft. Oder anders: Wie können wir in einem veränderten System unsere Existenzberechtigung bewahren?
Die Lösung war Car2Go, der Carsharing-Anbieter von Daimler. Selbst wenn das System wieder über Bord geworfen wird, um ein neues System anzustreben:
Der Weg zur Systemführerschaft führt über Information und Kommunikation.
Erst wenn ich die Information darüber habe, wer meine Kunden sind, welche Präferenzen sie haben, wie sie sich tagtäglich verhalten und was sie nicht mögen, kann ich mein Produkt darauf hin entwickeln, meine Kommunikation darauf ausrichten und im Idealfall ein neues System entwickeln, in dem ich das sagen habe.
Dieser Dreiklang ist existentiell: Informationsführerschaft – Kommunikationsführerschaft – Systemführerschaft.
:devider:
:devider:
Die Antwort kommt selten von innen
Unternehmen müssen sich die Fragen beantworten: Wo stehen wir in fünf Jahren? Wird unser Produkt in fünf Jahren noch relevant sein?
Die Antworten dafür kommen selten von innen, denn: Fragen Sie Ihren Frisör, ob Sie eine neue Frisur benötigen, ist seine Antwort klar. Fragen Sie einen Frosch, ob Sie seinen Teich trockenlegen wollen, ist die Antwort ebenfalls klar.
Der uneingenommene Blick von außen, von einem Externen ist da schon hilfreicher, wenn auch immer schmerzhafter. Jemand, der die wunden Punkte anspricht und kein Blatt vor den Mund nimmt, bringt das Unternehmen aber weiter als ein Haufen Ja-Sager.
Wenn Unternehmen flexibler auf den digitalen Wandel reagieren wollen, müssen sie eigenständige Innovationslabs einrichten, in denen Lernräume geschaffen werden und wo Geschäftsmodellegetestet und angewendet werden können. Kleine Unternehmen, die abgekoppelt vom Hauptunternehmen agieren und eigene Lösungen am Markt erkunden.
Der kritikwürdige Axel-Springer-Verlag hat das konsequent vorgemacht und einen traditionellen Zeitungsbetrieb zu einer multimedialen Medienmarke transformiert. Dabei hat die Digitalsparte kontinuierlich das Geschäftsmodell der Printsparte angegriffen.
Oder um es mit den Worten Gisbert Rühls zu sagen, Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co: "Ich kannibalisiere mein Geschäft, bevor es andere tun".
:devider:
Fazit: Mut zu Risiko
Ohne Risiko geht es nicht. Unternehmen müssen ihre Haltung verändern und eigene, kleinere Unternehmen gründen, die neue Wege beschreiten und neue Märkte erobern.
Gelingt es den kleinen Unternehmen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sollten die Mutter-Unternehmen nicht versuchen, diese Modelle in Ihre Organisation zu integrieren.
Stattdessen sollten sie voll auf die kleinen Tochterfirmen setzen, diese aufbauen und sich selbst nach und nach abschaffen.
So werden Sie zum gefragten Aufsichtsrat und BeiratExecutive Insights aus dem Webinar mit Andreas Renner, Norbert Wittmann und Ulvi AydinViele Führungskräfte, Unternehmer und Interim Manager stellen sich dieselbe Frage:Wie gelingt der Weg in ein Aufsichtsrats- oder Beiratsmandat?Die Antwort aus unserem Webinar war eindeutig:Mandate entstehen nicht durch Bewerbungen. Mandate entstehen durch Vertrauen, Sichtbarkeit, Qualifikation und persönliche Beziehungen.:devider:Die wichtigsten ErkenntnisseWer heute ein Mandat für morgen gewinnen möchte, sollte bereits heute sichtbar werden.Mandate folgen Vertrauen.Vertrauen folgt Sichtbarkeit.Und Sichtbarkeit entsteht durch konsequente Positionierung.Die 7 Hebel zum Mandat1. Netzwerk schlägt BewerbungDie Realität vieler Mandatsvergaben lässt sich mit dem bekannten FFF-Prinzip beschreiben:Family, Friends & Fools.Hinter diesem Begriff steckt eine einfache Wahrheit:Menschen übertragen Verantwortung bevorzugt an Menschen, denen sie vertrauen.Wer Zugang zu Entscheidern aufbaut und langfristige Beziehungen pflegt, erhöht seine Chancen auf ein Mandat erheblich.2. Sichtbarkeit erzeugt NachfrageWer nicht sichtbar ist, wird nicht gefunden.Fachartikel, Interviews, Podcasts, Videos, Vorträge und Branchenveranstaltungen sorgen dafür, dass Unternehmer und Gesellschafter auf Experten aufmerksam werden.Die erfolgreichsten Board-Mitglieder warten nicht auf Chancen – sie positionieren sich aktiv.3. Performance und ComplianceModerne Aufsichtsräte und Beiräte müssen heute zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen:Unternehmensleistung verbessernGovernance und Compliance absichernUnternehmen suchen keine Zuschauer.Gesucht werden Sparringspartner, die Wachstum fördern, Risiken erkennen und Verantwortung übernehmen.4. Qualifikation schafft GlaubwürdigkeitDie Anforderungen an Aufsichtsräte und Beiräte steigen kontinuierlich.Governance, Haftung, Compliance, ESG und Künstliche Intelligenz gehören heute zu den zentralen Themen moderner Gremienarbeit.Professionelle Weiterbildung und Zertifizierung schaffen Sicherheit, Kompetenz und Vertrauen.5. Positionierung beginnt Jahre vor dem MandatMandate entstehen häufig über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten.Der typische Weg:Bekanntheit → Positionierung → Performance Contest → Vertragsgespräche → Berufung.Wer erst sichtbar wird, wenn ein Mandat frei wird, ist meist zu spät.6. Die richtigen Räume entscheidenMandate entstehen auf Veranstaltungen, Konferenzen, Unternehmerabenden und Executive-Netzwerken.Wer regelmäßig dort präsent ist, wo Unternehmer, Investoren und Entscheider zusammenkommen, erhöht seine Chancen auf wertvolle Kontakte und Empfehlungen.7. Teil eines starken Ökosystems werdenDie erfolgreichsten Beiräte und Aufsichtsräte agieren selten allein.Sie bewegen sich in professionellen Netzwerken, Communities und Plattformen mit hoher Entscheidungsdichte.Ein starkes Umfeld schafft Vertrauen, Sichtbarkeit und neue Chancen.Die Experten hinter den ImpulsenAndreas Renner | Steinbeis Augsburg Business SchoolAndreas Renner zeigte eindrucksvoll, warum Qualifikation, Governance und Compliance heute zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für Aufsichtsräte und Beiräte gehören.Mit der Steinbeis Augsburg Business School hat er ein führendes Ökosystem für Executive Education, Zertifizierung, Board Excellence und hochkarätige Veranstaltungen aufgebaut.Die Teilnehmer profitieren von einem starken Netzwerk aus Unternehmern, Aufsichtsräten, Beiräten, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern sowie von praxisnahen Formaten rund um Performance, Compliance, ESG und KI.Norbert Wittmann | Quantum MagazinNorbert Wittmann verdeutlichte die Bedeutung strategischer Sichtbarkeit.Mit dem Quantum Magazin erreichen Experten, Unternehmer und Führungskräfte Monat für Monat eine hochkarätige Zielgruppe von mehr als 62.000 Entscheidern.Durch hochwertige Fachbeiträge, Interviews und moderne SEO- sowie GEO-Optimierung entstehen Sichtbarkeit, Reputation und Auffindbarkeit – sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme.Ulvi Aydin | AYCON & AmeritumUlvi Aydin brachte die Perspektive aus mehr als zwei Jahrzehnten Praxis als Interim Manager, Beirat und Aufsichtsrat ein.Seine zentrale Botschaft:Nur Sichtbarkeit erzeugt Nachfrage.Mit konsequenter Positionierung, kontinuierlicher Kommunikation, Fachpublikationen, Videos, Expertentalks und einem starken Netzwerk zeigt er, wie sich Reputation langfristig in Mandate, Projekte und nachhaltige Vertrauensbeziehungen verwandelt.:devider:Weiterführende InformationenSteinbeis Augsburg Business SchoolInterim Manager Eventhttps://steinbeis-ifem.de/interim-manager-event/Das Mandat Eventhttps://steinbeis-ifem.de/das-mandat-event/Starnberger See Gesprächehttps://steinbeis-ifem.de/starnberger-see-gespraeche-2/Zertifikatskurs Aufsichtsrat & Beirathttps://steinbeis-ifem.de/zertifikatskurs-aufsichtsrat-und-beirat/KI-Beirathttps://steinbeis-ifem.de/ki-beirat/Quantum Magazinhttps://quantum-magazin.comKontakt: norbert.wittmann@quantum-magazin.comAYCON & AmeritumAYCON Shortshttps://www.aycon.biz/shortsThe AYCON Principles of Ulvi as Advisory Board Memberhttps://magazines.aycon.biz/spezial-edition-the-aycon-principles-of-ulvi-as-advisory-board-member/70949365Ameritumhttps://www.ameritum.com/
*
Minuten
So werden Sie zum gefragten Aufsichtsrat und Beirat
DIE POSITIONIERUNGSBIBEL Erste Wahl statt zweite Reihe Dieses Buch richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen - nicht an Beobachter. An Vorstände und Geschäftsführer. An Aufsichtsräte und Beiräte. An Interim Manager, Strategie Coaches und Berater, die auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern arbeiten. An Menschen, deren Wirkung Konsequenzen hat. Es ist kein Buch über Sichtbarkeit. Es ist kein Ratgeber zur Selbstdarstellung. Und es ist kein Werkzeugkasten für kurzfristige Aufmerksamkeit. Dieses Buch handelt von Positionierung als Führungsentscheidung. Von der Entscheidung, nicht austauschbar zu sein. Von der Entscheidung, nicht allen zu gefallen. Und von der Entscheidung, für etwas zu stehen - auch dann, wenn es wirtschaftlich, politisch oder persönlich relevant wird. Positionierung entscheidet darüber, wofür man wahrgenommen wird, wofür man angefragt wird und wofür nicht.Und sie entscheidet darüber, wie über Sie gesprochen wird, wenn Sie nicht im gleichen Raum sind. Der Untertitel dieses Buches ist deshalb bewusst gewählt: Erste Wahl statt zweite Reihe. Nicht, weil man überall präsent sein muss, sondern weil man dort gefragt sein sollte, wo Entscheidungen fallen. Warum dieses Buch anders ist Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes kennen Positionierung nicht aus Präsentationen, sondern aus Verantwortung. Sie führen Organisationen, gestalten Märkte, bauen Marken auf und treffen Entscheidungen mit realen Konsequenzen. Was sie teilen, sind keine Modelle. Es sind Erfahrungen aus echten Rollen, echten Konflikten und echten Ergebnissen. Dass diese Perspektiven hier zusammenkommen, ist keine Selbstverständlichkeit. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Buches.
*
Minuten
Die Positionierungsbibel: Erste Wahl statt zweite Reihe
DIE POSITIONIERUNGSBIBEL Erste Wahl statt zweite Reihe Dieses Buch richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen - nicht an Beobachter.
The AYCON Principles of Interim Management ExcellencePersönlichkeit & HaltungÜbernimm Verantwortung vom ersten Tag an.Niemand hat einen Interim Manager bestellt, um zuzusehen.Sei unabhängig in deinem Urteil.Loyalität gilt dem Unternehmenserfolg, nicht einzelnen Personen. Sage die Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist.Diplomatie ist wichtig, Klarheit ist wichtiger.Verdiene Vertrauen durch Leistung, nicht durch Titel.Bewahre stets Integrität und Vertraulichkeit.Vertraulichkeit ist die Währung des Interim Managements. Handle immer im Interesse des Unternehmens.Nicht im Interesse einzelner Stakeholder. :devider:MandatsauswahlNimm nur Mandate an, die du beherrschst.Erfahrung lässt sich nicht improvisieren. Prüfe jedes Mandat vor Vertragsabschluss kritisch.Nicht jedes Problem ist lösbar. Lehne Aufträge ab, wenn Erfolgschancen fehlen.Ehrlichkeit vor Umsatz. Definiere Ziele vor dem Start glasklar.Kläre Erwartungen, Rollen und Verantwortlichkeiten frühzeitig.Lass dich niemals in politische Machtspiele hineinziehen.:devider:Einstieg ins MandatHöre zuerst zu, bevor du handelst.Verstehe Zahlen, Prozesse und Menschen gleichermaßen.Erstelle in den ersten 20 Tagen ein objektives Lagebild.Identifiziere die drei größten Hebel für Wirkung.Gewinne schnelle Erfolge ohne Aktionismus.Schaffe Transparenz über Fakten statt Meinungen.:devider:Führung & UmsetzungFühre durch Vorbild statt durch Hierarchie.Treffe Entscheidungen, wenn andere zögern.Konzentriere dich auf Ergebnisse, nicht auf Aktivitäten.Beschäftigung ist kein Fortschritt.Schaffe Strukturen, die auch ohne dich funktionieren.Baue Eigenverantwortung auf statt Abhängigkeit.Ein guter Interim Manager macht sich selbst überflüssig. Verändere Prozesse, nicht nur Menschen.Verbinde Strategie mit operativer Umsetzung.Halte Termine, Qualität und Budget konsequent ein.Das gehört zum professionellen Selbstverständnis. Abschluss & VermächtnisMiss Erfolg an nachhaltigen Ergebnissen.Sichere Wissenstransfer vor deinem Abschied.Hinterlasse ein stärkeres Unternehmen als du vorgefunden hast.Dein größter Erfolg ist, wenn man dich nicht mehr braucht.Interim Management ist keine Dauerlösung, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. :devider:Ulvi: Die Essenz in einem Satz“Ein exzellenter Interim Manager schafft in kurzer Zeit Klarheit, Vertrauen, Ergebnisse und nachhaltige Strukturen – ohne Abhängigkeiten zu erzeugen.”:devider:!AYCON ⎜Ulvi I. AYDIN ⎜www.aycon.biz Ulvi Aydin zählt zu den erfahrensten internationalen Interim Managern. In mehr als 21 Jahren hat er rund 25 Interim-Management-Mandate (davon etliche in den USA, UK, Schweiz und Österreich) in 15 verschiedenen Industrien erfolgreich durchgeführt – von mittelständischen Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen. Seine Expertise umfasst General Management, Vertrieb, Marketing, CRM, Business Development, Transformation, Restrukturierung und internationale Marktentwicklung. Durch zahlreiche Mandate in Europa, Nordamerika und Asien verfügt er über umfassende Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Marktumfeldern.Als Gründer und CEO von AYCON begleitet Ulvi Aydin Unternehmen als Interim Manager, Executive Advisor, Beirat und Sparringspartner für Geschäftsführer, Investoren und Unternehmer. Seine Arbeit basiert auf einem klaren Prinzipien: Nachhaltige Ergebnisse schaffenMenschen entwickelnOrganisationen stärken
The AYCON Principles of Interim Management ExcellencePersönlichkeit & HaltungÜbernimm Verantwortung vom ersten Tag an.Niemand hat einen Interim Manager bestellt, um zuzusehen.Sei unabhängig in deinem Urteil.Loyalität gilt dem Unternehmenserfolg, nicht einzelnen Personen. Sage die Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist.Diplomatie ist wichtig, Klarheit ist wichtiger.Verdiene Vertrauen durch Leistung, nicht durch Titel.Bewahre stets Integrität und Vertraulichkeit.Vertraulichkeit ist die Währung des Interim Managements. Handle immer im Interesse des Unternehmens.Nicht im Interesse einzelner Stakeholder. :devider:MandatsauswahlNimm nur Mandate an, die du beherrschst.Erfahrung lässt sich nicht improvisieren. Prüfe jedes Mandat vor Vertragsabschluss kritisch.Nicht jedes Problem ist lösbar. Lehne Aufträge ab, wenn Erfolgschancen fehlen.Ehrlichkeit vor Umsatz. Definiere Ziele vor dem Start glasklar.Kläre Erwartungen, Rollen und Verantwortlichkeiten frühzeitig.Lass dich niemals in politische Machtspiele hineinziehen.:devider:Einstieg ins MandatHöre zuerst zu, bevor du handelst.Verstehe Zahlen, Prozesse und Menschen gleichermaßen.Erstelle in den ersten 20 Tagen ein objektives Lagebild.Identifiziere die drei größten Hebel für Wirkung.Gewinne schnelle Erfolge ohne Aktionismus.Schaffe Transparenz über Fakten statt Meinungen.:devider:Führung & UmsetzungFühre durch Vorbild statt durch Hierarchie.Treffe Entscheidungen, wenn andere zögern.Konzentriere dich auf Ergebnisse, nicht auf Aktivitäten.Beschäftigung ist kein Fortschritt.Schaffe Strukturen, die auch ohne dich funktionieren.Baue Eigenverantwortung auf statt Abhängigkeit.Ein guter Interim Manager macht sich selbst überflüssig. Verändere Prozesse, nicht nur Menschen.Verbinde Strategie mit operativer Umsetzung.Halte Termine, Qualität und Budget konsequent ein.Das gehört zum professionellen Selbstverständnis. Abschluss & VermächtnisMiss Erfolg an nachhaltigen Ergebnissen.Sichere Wissenstransfer vor deinem Abschied.Hinterlasse ein stärkeres Unternehmen als du vorgefunden hast.Dein größter Erfolg ist, wenn man dich nicht mehr braucht.Interim Management ist keine Dauerlösung, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. :devider:Ulvi: Die Essenz in einem Satz“Ein exzellenter Interim Manager schafft in kurzer Zeit Klarheit, Vertrauen, Ergebnisse und nachhaltige Strukturen – ohne Abhängigkeiten zu erzeugen.”:devider:!AYCON ⎜Ulvi I. AYDIN ⎜www.aycon.biz Ulvi Aydin zählt zu den erfahrensten internationalen Interim Managern. In mehr als 21 Jahren hat er rund 25 Interim-Management-Mandate (davon etliche in den USA, UK, Schweiz und Österreich) in 15 verschiedenen Industrien erfolgreich durchgeführt – von mittelständischen Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen. Seine Expertise umfasst General Management, Vertrieb, Marketing, CRM, Business Development, Transformation, Restrukturierung und internationale Marktentwicklung. Durch zahlreiche Mandate in Europa, Nordamerika und Asien verfügt er über umfassende Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Marktumfeldern.Als Gründer und CEO von AYCON begleitet Ulvi Aydin Unternehmen als Interim Manager, Executive Advisor, Beirat und Sparringspartner für Geschäftsführer, Investoren und Unternehmer. Seine Arbeit basiert auf einem klaren Prinzipien: Nachhaltige Ergebnisse schaffenMenschen entwickelnOrganisationen stärken
*
Minuten
The AYCON Principles of Interim Management Excellence
“Ein exzellenter Interim Manager schafft in kurzer Zeit Klarheit, Vertrauen, Ergebnisse und nachhaltige Strukturen – ohne Abhängigkeiten zu erzeugen.”
1953 erreichten Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay als erste Menschen den Gipfel des Mount Everest.Eine der bemerkenswertesten Geschichten rund um diese historische Leistung ist nicht der Aufstieg selbst, sondern das, was danach geschah:Über Jahre hinweg wollten Journalisten und die Öffentlichkeit wissen, wer von beiden als Erster den Gipfel betreten hatte.Doch Hillary und Norgay hielten sich bedeckt. Sie betonten immer wieder, dass sie den Gipfel gemeinsam erreicht hatten. Nicht das Individuum, sondern die Teamleistung stand für sie im Vordergrund.Ob diese Geschichte in allen Details exakt so überliefert wurde, sei dahingestellt. Die Botschaft dahinter bleibt jedoch zeitlos:Die größten Erfolge entstehen selten durch Einzelkämpfer.Hinter jedem sichtbaren Erfolg stehen Menschen, die unterstützen, mitdenken, absichern, motivieren und Verantwortung übernehmen.Gerade in Unternehmen erleben wir oft, dass Einzelne ausgezeichnet werden, während die Leistung des Teams in den Hintergrund tritt. Doch nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten und Erfolge miteinander teilen.:devider:Vielleicht sollten wir deshalb häufiger die Frage stellen:Nicht: „Wer war der Erste?“Sondern:„Wer hat dazu beigetragen, dass wir den Gipfel überhaupt erreichen konnten?“
*
Minuten
Wer stand eigentlich als Erster auf dem Mount Everest?
Die größten Erfolge entstehen selten durch Einzelkämpfer!
Wenn Sie auf "Alle Cookies akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und unsere Marketingmaßnahmen zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.