
Ein Mosaik aus Städten, Ideen, und Menschen – Arbeiten im Takt der Zeitzonen
- Maha Banu Khan Bei Ameritum beginnt ein Arbeitstag oft damit, die Uhrzeiten auf dem Laptop zu vergleichen, denn ob bei Ameritum oder !AYCON – die Uhr tickt nie gleich. Während Ulvi in Chicago den Rechner noch einmal aufklappt, obwohl der Tag dort längst vorbei ist, steht bei Maha in London gerade der erste Kaffee auf dem Schreibtisch, und Anastasia kommt in China aus der Mittagspause. Und trotzdem finden alle zusammen: mal ist es die frühe Stunde, mal die späte – und jedes Mal bleibt etwas Ungeplantes hängen, sei es eine Anekdote vom Abendessen in Peking, ein Scherz über das Wetter in London, oder ein regelmäßiger Kommentar zum Jetlag.
Internationalität ist hier kein Nebenthema, sondern das Herzstück der Arbeit. Ulvi, Founder und CEO von Ameritum und !AYCON, ist in München zuhause, nun aber beim Mandat in den USA unterwegs. Aus Peking steuert Anastasia die Geschäftsentwicklung, während Maha ihr Praktikum teils in Abu Dhabi, teils in London verbringt. Doch das Team reicht noch viel weiter: nach Barcelona, New York, Dubai, Berlin oder auch Innsbruck.
Ameritum und !AYCON sind längst keine Organisationen, die Internationalität erst anstreben – wir praktizieren sie bereits jeden Tag. Für uns ist es gelebter Alltag, über Kontinente hinweg zu arbeiten, und einer internationalen Familie zu ähneln. Diese Vielfalt ist kein einfacher Zusatz, sondern unser Standard. Und wir merken jeden Tag, dass wir gar nicht mehr dafür gemacht wären, von 9 bis 5 in einem stickigen Büro zu sitzen, denn unser Arbeitstag funktioniert längst nach einem anderen Takt, einem, der durch die Zeitzonen fließt und uns miteinander verbindet.
Ein !AYCON-Beitrag, der morgens in Deutschland erscheint, trägt Ideen aus China in sich, wurde in Dubai abgestimmt, in Barcelona gestaltet, und irgendwo zwischen München und Chicago finalisiert. Jedes Projekt ist ein globales Mosaik, zusammengesetzt aus vielen kleinen Puzzleteilen. Dazu gehören nicht nur digitale Zeitzonenrechner, sondern manchmal auch kleine Missgeschicke, wie ein Beitrag, der versehentlich um 8 Uhr Dubai-Zeit veröffentlicht wurde, und dadurch plötzlich schon um 6 Uhr morgens in Deutschland erscheint.
Von außen betrachtet könnte dieses Hin- und Her zwischen Kontinenten wie ein ständiges Jonglieren wirken. Doch in Wahrheit ist es längst zu einem Takt geworden, den alle beherrschen. Die Zeitzonen, die Distanzen, die Vielfalt an Perspektiven – sie sind nicht das, was die Arbeit erschwert, sondern das, was sie spannend und einzigartig macht. Zwischen Videocalls, spontanen Nachrichten und E-Mails entsteht eine Zusammenarbeit, die Grenzen nicht nur überwindet, sondern in etwas Wertvolles verwandelt.
Dieser Rhythmus lebt davon, dass Zeit hier anders genutzt wird. Andere haben 24 Stunden – wir haben aber mehr. Denn wenn in New York die Sonne aufgeht, werden in Peking die letzten Meetings abgeschlossen. So geht kein Moment verloren, Ideen wandern weiter, Aufgaben verschieben sich nahtlos von einer Zeitzone in die nächste.
Zum Team gehören Menschen, die an ganz unterschiedlichen Orten zu Hause sind: Monika übersetzt aus New York, Benjamin tritt dem Videocall von Barcelona aus zu, während Julia von Kronach und Barcelona aus gestaltet. Corbinian bringt sich aus Innsbruck ein, während Constanze teils aus Münster, teils von der kroatischen Insel Brač aus ihre Nachrichten schreibt. Und das sind nur einige Beispiele – viele weitere Kolleginnen und Kollegen bringen ihre Perspektiven aus ganz unterschiedlichen Orten der Welt ein. Diese Vielfalt prägt unsere Zusammenarbeit bei Ameritum und !AYCON, nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch, Tag für Tag.
Neben all den Arbeitsprozessen gibt es auch die kleinen Momente, die den Alltag menschlich machen. Was im Büro die Kaffeepause ist, sind hier Gespräche über das Wetter am anderen Ende der Welt, geteilte Fotos und spontane Anrufe aus dem Flugzeug.
Technologie ist dabei das unsichtbare Bindeglied, das alles zusammenhält. Doch eigentlich geht es um mehr als nur Technik, es geht um echte Digitalisierung. Oft wird der Begriff inflationär verwendet, und nicht selten gilt bereits das Verschicken einer PDF-Datei als Fortschritt. Doch bei uns zeigt sich jeden Tag, dass man noch viel mehr erreichen kann, denn ohne Digitalisierung wäre internationale Zusammenarbeit kaum denkbar – mit ihr aber, wird sie fast selbstverständlich. Gemeinsame Cloud-Dokumente ermöglichen es, dass man gleichzeitig in Dubai, London, und Chicago am selben Projekt arbeiten kann. Videocalls verbinden Gesichter und Stimmen über Kontinente hinweg und schaffen Nähe, bei der man sich wundern könnte, wie die Distanz doch so groß ist. Zeitzonenrechner und digitale Kalender sorgen dafür, dass Meetings planbar bleiben, und niemand in den sauren Apfel beißen muss, und plötzlich um Mitternacht in ein Meeting eingeladen wird. Doch Technologie bedeutet nicht nur Organisation, sie eröffnet auch neue Formen der Kreativität: Ein Design, das in Barcelona entsteht, kann binnen Minuten in Peking kommentiert und in Chicago vom CEO mit Feedback versehen werden. Ideen müssen nicht warten, bis alle wieder am selben Ort sind – sie zirkulieren frei und entwickeln sich in einem Tempo, das ohne digitale Vernetzung unmöglich wäre.
Es wird deutlich: Internationalität und Digitalisierung sind bei Ameritum und!AYCON nicht bloß Rahmenbedingungen, sondern die Grundlage für eine neue Art zu arbeiten, und die Treibkraft zur Innovation. Unterschiedliche Zeitzonen, Perspektiven und Kulturen verschmelzen hier zu etwas Gemeinsamen, das größer ist als die Summe seiner Teile. Aus Distanz wird Nähe, aus Vielfalt entsteht Stärke, und aus Zusammenarbeit erwächst Inspiration. Jeder Arbeitstag ist damit ein Beweis dafür, dass Grenzen nicht nur überwunden werden, sondern, dass in ihnen das Potenzial liegt, etwas Einzigartiges zu schaffen.
Ameritum und !AYCON sind nicht nur Teil der Digitalisierung – wir gestalten sie aktiv mit. Für uns ist diese Art zu arbeiten kein Zukunftsversprechen, sondern längst gelebte Realität.
Sie ist unser Standard – und wir lieben ihn.
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