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Wahre Leader lügen nicht! Niemals!

Wahre Leader lügen nicht! Niemals!

Oh Donald, du tumber Tor! Du alter Lügner! Hast du dir jemals in deinem vergoldeten Leben an deine eigene Nase gefasst?  Bist du jemals vor deine Mitarbeiter getreten und hast ihnen gesagt: „Ich habe einen Fehler gemacht. Das geht auf meine Kappe“? Hast du der amerikanischen Bevölkerung jemals Aufrichtigkeit in Form von Schwäche und Eingeständnissen gezeigt? Ein müder Blick auf dein Twitter-Geblöke reicht aus, um diese Fragen nicht weiter zu verfolgen. Und wie sagte der großartige Geschichtenerzähler und Landsmann vom Trumpeltier, Stephen King, einmal: „Wir lügen am besten, wenn wir uns selbst belügen“.

Doch halt: Wahre Leader lügen nicht! Und sie gestehen Fehler sofort ein. Alleine aus den Gründen, dass sie dadurch nachts besser schlafen und sich nicht merken müssen, wem sie welchen Bären aufgebunden haben.

Ulvi sagt: „Wer nicht lügt, muss ich nicht merken, wem er was gesagt hat. Ist ein Effektivitäts-Booster!“

Termin nicht eingehalten? Absprache vergessen? Kommt vor, sogar bei Managern und Führungskräften (die übrigens auch nur Menschen sind). Die wahren Leader machen aus ihren Schwächen keinen Hehl, gestehen Fehler sofort und eigenverantwortlich ein. 

Die Besten blicken immer nach vorn                                            

Die besten Leader halten sich weder mit ihren eignen Fehlern auf, noch mit Fehlern anderer. Wer etwas verbockt hat, wir nicht zum Sündenbock. Alle sammeln gemeinsam die Scherben auf und suchen Lösungen, keine Probleme. Blick nach vorn! Warum hat ein Auto eine große Windschutzscheibe, aber nur kleine Rückspiegel? Genau, weil wir nach vorne schauen müssen. Willst du ein wahrer Leader sein, blicke nach vorn, halte dich mit Lösungen auf, nicht mir Problemen. Im Business: Immer durch die Windschutzscheibe schauen. Nur ab und an mal – kurz – nach hinten.

 

Eine reife Management-Haltung

Klar, der frühzeitliche Mensch ist auf Flucht ausgerichtet, das haben wir auch heute noch in unseren Genen. Aber wir sind ja nicht blöd (oder zumindest sollte man das meinen). Wir, bzw. die meisten von uns, besitzen kognitive Fähigkeiten. Und Kognition bedeutet, aus Erkenntnissen kluge Handlungen abzuleiten. Dazu gehört, Fehler einzugestehen und sie beim nächsten Mal vermeiden. Wer so denkt und handelt, hat eine reife Management-Haltung, vor der ich meinen Hut ziehe. Chapeau!

Der Berater Klaus Eidenschink sagte einmal passend: „Nur wer Schwäche zulässt, beweist Stärke“. Es geht im Unternehmen darum, zu gestalten und gute Zahlen zu machen, besser zu sein als die Konkurrenz. Das gelingt nicht, wenn sich Führungskräfte ein Lügengerüst um ihre Fehler herum bauen. Irgendwann fällt das Kartenhaus in sich zusammen – und die Konkurrenz wie Hyänen über das Unternehmen her. Also sei ein wahrer Leader und lass das Lügen einfach sein!

Was denkt Ihr?

Sollten Manager Fehler eingestehen? Oder müssen sie die Maske der Unfehlbarkeit aufhaben, wenn sie ihre Position nicht verlieren wollen? Ich freue mich auf Anregungen, Widerspruch und Hinweise – solange sie nicht gelogen sind!


Buchtipp: !AYCONs Führungsatlas – der harte Weg zum wahren Leader.

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