Unternehmen immer wieder auf den Prüfstand!Prozesse hinterfragen!Ulvi Aydin und Vincent Aydini Interview an der Deutsche Börse in Fakfurt
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Unternehmen immer wieder auf den Prüfstand!
Prozesse hinterfragen!
Ulvi Aydin und Vincent Aydin im Interview an der Deutsche Börse in Frankfurt
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!AYCON Blog
August
14
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2026
2026
Never let anyone define your limits. Never. Ever. By fucking no one.
Your life. Your vision. Your rules.
If you truly want something, go after it with everything you’ve got. Believe in yourself when no one else does. Push beyond the boundaries others try to set for you.
Because your only real limits are the ones you accept.
Dream bigger. Aim higher. Stay relentless.
You can achieve anything — if you want it badly enough and are willing to fight for it.
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Never let anyone define your limits.
Push beyond the boundaries others try to set for you.
Profil Vincent Ulvi AydinRevenue Leadership für B2B-SaaSVincent Ulvi Aydin ist Strategic Advisor für Revenue-Skalierung und Go-to-Market- Transformation in B2B-SaaS- und datengetriebenen Geschäftsmodellen - mit über 10 Jahren nachweislicher Erfolge in operativer Führung und profitablem Wachstum.Als VP Enterprise Sales bei einem AI SaaS Scale-up treibt Vincent derzeit die internationale Enterprise-Expansion voran, führt strategische Key Accounts und skaliert ein Account-Executive-Team. Als Managing Director eines Construction Intelligence Providers führte Vincent ein €35 Mio. P&L (€15 Mio. EBITDA) durch kommerzielle Transformation, CRM-Rollout und erfolgreiche Post-Merger-Integration. Bei einer Top-10 weltweiten Messegesellschaft entwickelte Vincent den digitalen B2B-Vertrieb von null auf siebenstelligen Umsatz und leitete das Digital-Sales-Team in einem Corporate- Innovation-Setup mit klarem Fokus auf Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle undschneller Marktdurchdringung.Vincent verbindet strategisches Go-to-Market-Denken mit operativer Umsetzungsstärke und klarer Abschlussorientierung im Enterprise-Vertrieb.Akademisch ist er ausgebildet in London (M.Sc. Management & Organisational Innovation, Queen Mary University), München (B.Sc. BWL, LMU) und den USA (UC Riverside).
Der beste Aufsichtsrat ist nicht der größte Branchenexperte – sondern derjenige, der die richtigen Fragen stellt.
Ein wirksamer Aufsichtsrat muss nicht das bessere Produkt entwickeln können. Er muss beurteilen können, ob das Unternehmen richtig geführt wird. Aufsicht bedeutet nicht operative Mitarbeit. Aufsicht bedeutet, die richtigen Fragen zu stellen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Managemententscheidungen kritisch zu hinterfragen und vor allem: unabhängig zu bleiben. Genau deshalb halte ich vier Eigenschaften für unverzichtbar.
Erstens: Unabhängigkeit.
Ein Aufsichtsrat darf weder wirtschaftlich noch emotional abhängig sein. Wer in erster Linie Loyalität gegenüber Personen empfindet, wird kritische Entscheidungen vermeiden. Gute Corporate Governance beginnt dort, wo persönliche Beziehungen enden.
Zweitens: Fachliche Exzellenz.
Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich rasant. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Cyber Security, Finanzierung, internationale Märkte oder Go-to-Market-Strategien sind heute keine Randthemen mehr. Deshalb sollte kein Aufsichtsrat versuchen, alles zu können. Viel wichtiger ist ein Gremium, dessen Mitglieder unterschiedliche Spezialgebiete einbringen und sich gegenseitig ergänzen. Ich selbst würde jederzeit einen Experten für Finance, einen Spezialisten für IT oder Cyber Security, einen KI-Experten oder einen Vertriebsexperten einem Generalisten vorziehen. Nicht weil sie alles wissen, sondern weil sie auf ihrem Gebiet Entwicklungen erkennen, Risiken bewerten und Managemententscheidungen fundiert hinterfragen können.
Drittens: Erfahrung.
Komplexe Entscheidungen lassen sich nicht aus Lehrbüchern ableiten. Sie entstehen aus jahrzehntelanger Führungsverantwortung, aus Erfolgen und ebenso aus Niederlagen. Wer selbst Restrukturierungen begleitet, Wachstum verantwortet oder internationale Märkte aufgebaut hat, erkennt Zusammenhänge schneller und bewertet Situationen realistischer. Interim Manager bringen dabei einen besonderen Mehrwert mit: Durch ihre Erfahrung aus zahlreichen Unternehmen und Branchen erkennen sie Muster, Chancen und Risiken schneller und denken konsequent über den Tellerrand der eigenen Industrie hinaus. Sie bringen bewährte Lösungen aus unterschiedlichsten Märkten mit und bewerten Herausforderungen unabhängig von internen Denkmustern. Genau diese Außensicht ist für moderne Aufsichtsgremien von unschätzbarem Wert.
Viertens: Kontinuierliche Qualifizierung.
Professionelle Aufsicht ist längst ein eigenständiger Beruf. Wer Verantwortung für Unternehmen übernimmt, sollte sich regelmäßig weiter qualifizieren und idealerweise zertifiziert sein. Governance, Compliance, Haftungsfragen und regulatorische Anforderungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Ein Aufsichtsrat darf sich nicht auf seinen früheren Erfolgen ausruhen – er muss fachlich auf dem aktuellen Stand bleiben.
Der Aufsichtsrat der Zukunft braucht deshalb weniger Status und mehr Kompetenz. Weniger Bekanntheit und mehr Urteilskraft. Weniger operative Detaildiskussionen und mehr strategische Klarheit.
Nicht das tiefste Produktwissen entscheidet über die Qualität eines Aufsichtsrats. Sondern seine Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, unabhängig zu urteilen und Management wirksam besser zu machen.
„Wer gehört eigentlich in einen Aufsichtsrat?“ Diese Frage wird häufig mit den falschen Kriterien beantwortet. Gesucht werden Branchenkenner, ehemalige Vorstände oder Persönlichkeiten mit einem großen Namen. Das klingt plausibel, greift aber zu kurz.
Ulvi Aydin ist CEO von !AYCON Management Consulting. Er begleitet Unternehmen in Transformation und Wachstum, unterstützt Gesellschafter in Beiräten und Aufsichtsräten und ist Experte für Performance- und Strategiefragen im Mittelstand.
– Ulvi Aydin
One Year at AYCON and Ameritum
Almost a year ago, I had the opportunity to write a post about my internship at AYCON and Ameritum. Back then, I shared how much I had already learned in just the first few weeks and how grateful I was for the opportunity. The fact that I am already writing my next post—this time about my first full year—is honestly hard to believe.
I guess the saying really is true: Time flies when you love what you do!
What started as an internship turned into a part-time position as a Business Development Assistant and Writer, alongside my studies in History and Political Economy at King’s College London. I have had the opportunity to contribute across a wide range of areas—from business development and writing thought leadership articles, LinkedIn posts, and newsletters to administrative tasks and market research. Every day has brought something new to learn. Especially as a student, it is anything but a given to be entrusted with so much responsibility at such an early stage and to gain insight into so many different areas of a business.
But I have learned just as much outside of my day-to-day responsibilities. In my many conversations with Ulvi, the topics were never limited to management or entrepreneurship. We talked just as much about discipline, priorities, responsibility, decision-making, and the mindset we bring to both our professional and personal lives. Those conversations and anecdotes have been among the most valuable experiences of this past year and have profoundly shaped the way I look at many things.
Another aspect that makes our collaboration so special is its international nature. Anastasia works from all kinds of places around the world—whether from China, Germany, Italy, or Vietnam. Ulvi regularly travels internationally between assignments. And I have always been able to combine my work with my studies and travels, whether from London, Abu Dhabi, during my summer program at the Sorbonne in Paris, or most recently, even from Australia. No matter where we happened to be, we would get on calls, coordinate projects, and work together as if we were all sitting in the same office. The fact that this kind of collaboration is possible across borders, time zones, and continents continues to fascinate me to this day.
What means the most to me, however, is the trust I was given from the very beginning. Early on, I was entrusted with responsibility, encouraged to contribute my own ideas, given the freedom to work independently, and invited to play an active role in projects. That trust has not only helped me grow professionally, but has also shown me just how much is possible when people believe in one another and are willing to give others real responsibility.
Thank you, dear Ulvi and Anastasia, for this extraordinary year! I am looking forward to many more projects together and to continuing my journey with AYCON and Ameritum!
Maha!
We are proud to have you on board. You are an incredibly important part of our team!
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