KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft
September
10
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2025
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Wolfgang Schmid im Ameritum-Experten-Talk: „KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft” Ameritum lebt von seinen Mitgliedern, von ihrem Wissen, ihren Impulsen, ihren Perspektiven. Mit jedem neuen Mitglied, wächst auch das Wissen, und ein solch neues Mitglied ist Wolfgang Schmid: Mit seiner langjährigen Erfahrung als Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement bringt er genau das mit, was wir uns für Ameritum wünschen: Expertise, die direkt aus der Praxis stammt. Im Gespräch mit Ulvi spricht Wolfgang über die Bedeutung von Commercial Project Management (CPM), über seinen klar strukturierten Ansatz, wenn er kurzfristig in Projekte einsteigt, und über die Rolle, die Künstliche Intelligenz im kaufmännischen Projektalltag spielen kann, wenn man das Spiel meistert. Ulvi: Wolfgang, du bist seit vielen Jahren Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement. Was verstehst du unter „Commercial Project Management” und warum ist es für Unternehmen heute so entscheidend? Wolfgang: Commercial Project Management bedeutet für mich, Projekte nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch erfolgreich zu steuern. Es umfasst Themen wie Budgetierung, Kostenkontrolle, Vertrags- und Claim-Management, Cashflow-Steuerung und Reporting. In Zeiten hoher Projektkomplexität, knapper Ressourcen und volatiler Märkte beeinflusst CPM maßgeblich, ob Projekte im Budget und Zeitplan bleiben – oder ob sie scheitern. Gerade für Unternehmen mit großen Projektbudgets ist CPM der Garant für Transparenz, Risikominimierung und Ergebnissicherung. Ulvi: Du übernimmst in deinen Mandaten oft kurzfristig Verantwortung, von Controlling über Bild- und Contract Management bis zum gesamten kaufmännischen Projektmanagement. Wie wirst du in komplexen Projekten schnell wirksam? Wolfgang: Der Schlüssel ist ein strukturierter Einstieg: Ich verschaffe mir innerhalb weniger Tage einen Überblick über Zahlen, Verträge, Risiken, Prozesse und Organisation. Durch meine Erfahrung erkenne ich schnell kritische Punkte und priorisiere Maßnahmen, die sofort Wirkung entfalten. Parallel baue ich Vertrauen zu Teams und Management auf. So kann ich oft schon nach zwei Wochen spürbare Ergebnisse liefern. Ulvi: Du berätst Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von KI-Agenten im Commercial Project Management. Was verbirgt sich hinter diesem Ansatz und welche konkreten Vorteile können CEOs oder CFOs erwarten? Wolfgang: KI-Agenten im CPM sind spezialisierte digitale Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen, wie etwa die Analyse von Forecast-Daten, die Prüfung von Vertragsklauseln oder die automatische Erstellung von Reports. Der Vorteil für CFOs und CEOs: Sie erhalten schneller valide Informationen, Risiken werden frühzeitig sichtbar und Team können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren. KI ersetzt NICHT den Menschen, sondern verschafft ihm Freiraum für Entscheidungen und Strategie. Ulvi: Wie genau unterstützt du Unternehmen denn bei der Einführung von KI-Agenten im kaufmännischen Projektmanagement? Wolfgang: Ich unterstützte Unternehmen auf zwei Arten: Als Interim Manager im Mandat übernehme ich die Verantwortung für das gesamte Projekt – von der Definition über das Strukturieren bis hin zur Steuerung. Ich entwickle das Konzept, priorisiere Use Cases und setze die Projektorganisation auf. Als Coach für interne Teams leite ich das unternehmensinterne Projektteam an, begleite Workshops und Reviews und stelle dabei sicher, dass das Projekt zielgerecht vorankommt. So bleibt die eigentliche Umsetzung in der Hand des Unternehmens, enthält aber eine klare externe Struktur und Expertise. Darüber hinaus setze ich kleinere KI-Agenten auch selbst um, zum Beispiel im Reporting, für Vertragsanalysen oder im Bild-Management. Bei größeren und komplexeren Projekten bind eich entweder die IT-Abteilung des Unternehmens ein oder arbeite mit einem bewährten Dienstleister aus meinem Netzwerk zusammen. So bekommt jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung, passend zur Größe, den Ressourcen und den Zielen. Ulvi: Viele Führungskräfte verbinden KI aktuell mit Chatbots oder generischer Textproduktion. Was unterscheidet deine KI-Agenten im CPM von diesen Ansätzen und wo liegt denn der konkrete Nutzen im kaufmännischen Alltag? Wolfgang: Meine KI-Agenten sind digitale Assistenten und ganz gezielt auf kaufmännische Prozesse zugeschnitten. Sie prüfen z.B. automatisch Lastenhefte auf Vollständigkeit, analysieren Abweichungen in Projektbudgets oder identifizieren Risiken in Vertragsdokumenten. KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft. Der konkrete Nutzen: weniger Fehler, schnellere Analysen und damit bessere Entscheidungen – genau das, was CEOs, CFOs und Controller täglich benötigen. Ulvi: Aber gerade CFOs und Controller stellen doch häufig die Frage nach Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten. Welche Maßnahmen ergreifst du, damit deine KI-Agenten vertrauliche Finanz- und Projektdaten schützen? Wolfgang: Datensicherheit ist das A und O. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit Lösungen, die On-Premises oder in sicheren Cloud-Umgebungen laufen und keine sensiblen Daten unkontrolliert weitergeben. Zusätzlich trainiere ich Agenten so, dass nur die relevanten Daten verarbeitet werden. Mein Grundsatz lautet: KI darf nie ein Risiko darstellen, sondern muss Vertrauen schaffen. Ulvi: Kannst du uns ein konkretes Beispiel nennen, wie ein KI-Agent im kaufmännischen Projektmanagement bereits erfolgreich eingesetzt wurde? Wolfgang: Ein praxisnahes Beispiel wäre einer meiner KI-Agenten für das Bild- und Angebotsmanagement. Dieser Agent unterstützt bei der Analyse von Ausschreibungsunterlagen, prüft automatisch auf Vollständigkeit, bewertet Risiken und erstellt erste Vertrags- und Angebotsentwürfe. Das reduzierte die Bearbeitungszeit von komplexen Ausschreibungen um bis zu 40 Prozent. Außerdem identifizierte der KI-Agent frühzeitig Risiken, was Nachträge und spätere Claims deutlich minimierte. Für das Team hieß das also: Weniger Routinetätigkeiten, mehr Fokus auf Strategie, Preisgestaltung und ein allgemein besseres Ergebnis. Ulvi: Wenn ein Unternehmen einen KI-Agenten entwickeln und umsetzen möchte, wie sieht die typische Struktur eines solchen Projekts aus, und wie verteilen sich da die Aufgaben zwischen Business und IT? Wolfgang: Ein KI-Projekt im CPM ist zu 70 Prozent Business und zu 30 Prozent IT. Auf der Business-Seite geht es zunächst darum, den konkreten Anwendungsfall zu definieren. Welche Prozesse sollen unterstützt werden, welche Daten sind dafür relevant, welche Ergebnisse werden erwartet? Ich übersetze diese fachlichen Anforderungen dann in ein klares Konzept. Die Aufgabe der IT ist es, die technische Plattform bereitzustellen. Je nach Projektgröße reicht das von kleinen Konfigurationen bis hin zu komplexen Integrationen. Das Entscheidende ist aber die enge Verzahnung beider Welten: Ohne ein klares Business-Design kann IT keine sinnvolle Lösung bauen und ohne stabile IT-Anbindung bleibt auch das beste Konzept nur Theorie. Meine Rolle ist es, diese Brücke zu schlagen: Ich fördere die enge Zusammenarbeit von Business und IT, damit der KI-Agent am Ende nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im Tagesgeschäft echten Mehrwert liefert. Mit Wolfgang Schmid gewinnt Ameritum ein Mitglied, das Erfahrung und Innovationskraft vereint. Sein Experten-Talk zeigt, wie Commercial Project Management und KI-Agenten zusammenspielen können – um Projekte in unserer sich wandelnden Zeit erfolgreicher und zukunftsfähiger zu machen. Genau dafür steht Ameritum: Raum für Austausch, für Impulse und für die Expertise, die im Alltag den Unterschied macht. Wolfgang Schmid, Jahrgang 1965, ist erfahrener Interim Manager und Consultant mit über 50 erfolgreich umgesetzten Mandaten in Deutschland und international. Seine Schwerpunkte liegen in Commercial Project Management, Controlling und Finance Leadership (u. a. Interim CFO, Head of Controlling, Commercial Project Manager). Er bringt fundierte Expertise aus unterschiedlichsten Industrien mit, darunter Energie & Erneuerbare (PV, Wind, Speicher, Netzinfrastruktur), Maschinen- und Anlagenbau, Defense sowie Medizintechnik. Besondere Erfahrungen sammelte er in der kaufmännischen Steuerung komplexer Großprojekte im Sonderanlagen- und Infrastrukturgeschäft – mit Projektvolumina im dreistelligen Millionen. Zu seinen Stärken gehören Budgetierung, Forecasting, Liquiditätssteuerung, Reporting & KPI-Management, Claim- und Contract Management sowie Bid Management. Neben der operativen Projektarbeit treibt Wolfgang Schmid die Integration digitaler Lösungen und KI-gestützter Agenten in Controlling und Commercial Project Management voran. Damit verbindet er klassische kaufmännische Exzellenz mit innovativen Ansätzen der Digitalisierung.
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!AYCON ⎜Ulvi I. AYDIN ⎜www.aycon.biz
Heute spreche ich im !AYCON Expertentalk mit Wolfgang Schmid - Gründer & Inhaber von WS-KONSULT
Wolfgang Schmid, Jahrgang 1965, ist ein erfahrener Interim Manager mit über 50 Mandaten in Deutschland und international. Sein Schwerpunkt liegt auf der kaufmännischen Steuerung komplexer Projekte, von Budgetierung und Controlling über Contract- und Claim-Management bis hin zu CFO- und Finance-Leadership-Rollen. Branchenkenntnisse bringt er aus Energie und Erneuerbare, Maschinen- und Anlagenbau, Defense und Medizintechnik mit.
Besonders geprägt haben ihn Großprojekte im Sonderanlagen- und Infrastrukturbereich mit dreistelligen Millionenvolumina. Dabei verbindet er klassische kaufmännische Exzellenz mit Innovationskraft: In seinen Mandaten treibt er nämlich auch die Integration digitaler Lösungen und KI-gestützter Agenten im Commercial Project Management voran.
https://www.interim-cpm.de
Wolfgang Schmid im Ameritum-Experten-Talk: „KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft!”
Ameritum lebt von seinen Mitgliedern, von ihrem Wissen, ihren Impulsen, ihren Perspektiven. Mit jedem neuen Mitglied, wächst auch das Wissen, und ein solch neues Mitglied ist Wolfgang Schmid: Mit seiner langjährigen Erfahrung als Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement bringt er genau das mit, was wir uns für Ameritum wünschen: Expertise, die direkt aus der Praxis stammt.
Im Gespräch mit Ulvi spricht Wolfgang über die Bedeutung von Commercial Project Management (CPM), über seinen klar strukturierten Ansatz, wenn er kurzfristig in Projekte einsteigt, und über die Rolle, die Künstliche Intelligenz im kaufmännischen Projektalltag spielen kann, wenn man das Spiel meistert.
:devider:
Ulvi: Wolfgang, du bist seit vielen Jahren Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement. Was verstehst du unter „Commercial Project Management” und warum ist es für Unternehmen heute so entscheidend?
Wolfgang: Commercial Project Management bedeutet für mich, Projekte nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch erfolgreich zu steuern. Es umfasst Themen wie Budgetierung, Kostenkontrolle, Vertrags- und Claim-Management, Cashflow-Steuerung und Reporting. In Zeiten hoher Projektkomplexität, knapper Ressourcen und volatiler Märkte beeinflusst CPM maßgeblich, ob Projekte im Budget und Zeitplan bleiben – oder ob sie scheitern. Gerade für Unternehmen mit großen Projektbudgets ist CPM der Garant für Transparenz, Risikominimierung und Ergebnissicherung.
Ulvi: Du übernimmst in deinen Mandaten oft kurzfristig Verantwortung, von Controlling über Bild- und Contract-Management bis hin zum gesamten kaufmännischen Projektmanagement. Wie wirst du in komplexen Projekten schnell wirksam?
Wolfgang: Der Schlüssel ist ein strukturierter Einstieg. Ich verschaffe mir innerhalb weniger Tage einen Überblick über Zahlen, Verträge, Risiken, Prozesse und Organisation. Durch meine Erfahrung erkenne ich schnell kritische Punkte und priorisiere Maßnahmen, die sofort Wirkung entfalten. Parallel baue ich Vertrauen zu Teams und Management auf. So kann ich oft schon nach zwei Wochen spürbare Ergebnisse liefern.
Ulvi: Du berätst Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von KI-Agenten im Commercial Project Management. Was verbirgt sich hinter diesem Ansatz und welche konkreten Vorteile können CEOs oder CFOs erwarten?
Wolfgang: KI-Agenten im CPM sind spezialisierte digitale Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen, wie etwa die Analyse von Forecast-Daten, die Prüfung von Vertragsklauseln oder die automatische Erstellung von Reports. Der Vorteil für CFOs und CEOs: Sie erhalten schneller valide Informationen, Risiken werden frühzeitig sichtbar und Teams können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren. KI ersetzt NICHT den Menschen, sondern verschafft ihm Freiraum für Entscheidungen und Strategie.
Ulvi: Wie genau unterstützt du denn Unternehmen bei der Einführung von KI-Agenten im kaufmännischen Projektmanagement?
Wolfgang: Ich unterstützte Unternehmen auf zwei Arten. Als Interim Manager im Mandat übernehme ich die Verantwortung für das gesamte Projekt – von der Definition über das Strukturieren bis hin zur Steuerung. Ich entwickle das Konzept, priorisiere Use Cases und setze die Projektorganisation auf. Als Coach für interne Teams leite ich das unternehmensinterne Projektteam an, begleite Workshops und Reviews und stelle dabei sicher, dass das Projekt zielgerecht vorankommt. So bleibt die eigentliche Umsetzung in der Hand des Unternehmens, enthält aber eine klare externe Struktur und Expertise. Darüber hinaus setze ich kleinere KI-Agenten auch selbst um, zum Beispiel im Reporting, für Vertragsanalysen oder im Bild-Management. Bei größeren und komplexeren Projekten binde ich entweder die IT-Abteilung des Unternehmens ein oder arbeite mit einem bewährten Dienstleister aus meinem Netzwerk zusammen. So bekommt jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung, passend zur Größe, den Ressourcen und den Zielen.
:devider:
Ulvi: Viele Führungskräfte verbinden KI aktuell mit Chatbots oder generischer Textproduktion. Was unterscheidet deine KI-Agenten im CPM von diesen Ansätzen und wo liegt denn der konkrete Nutzen im kaufmännischen Alltag?
Wolfgang: Meine KI-Agenten sind digitale Assistenten und ganz gezielt auf kaufmännische Prozesse zugeschnitten. Sie prüfen z. B. automatisch Lastenhefte auf Vollständigkeit, analysieren Abweichungen in Projektbudgets oder identifizieren Risiken in Vertragsdokumenten. KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft. Der konkrete Nutzen: weniger Fehler, schnellere Analysen und damit bessere Entscheidungen – genau das, was CEOs, CFOs und Controller täglich benötigen.
Ulvi: Aber gerade CFOs und Controller stellen doch häufig die Frage nach Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten. Welche Maßnahmen ergreifst du, damit deine KI-Agenten vertrauliche Finanz- und Projektdaten schützen?
Wolfgang: Datensicherheit ist das A und O. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit Lösungen, die On-Premises oder in sicheren Cloud-Umgebungen laufen und keine sensiblen Daten unkontrolliert weitergeben. Zusätzlich trainiere ich Agenten so, dass nur die relevanten Daten verarbeitet werden. Mein Grundsatz lautet: KI darf nie ein Risiko darstellen, sondern muss Vertrauen schaffen.
Ulvi: Kannst du uns ein konkretes Beispiel nennen, wie ein KI-Agent im kaufmännischen Projektmanagement bereits erfolgreich eingesetzt wurde?
Wolfgang: Ein praxisnahes Beispiel wäre einer meiner KI-Agenten für das Bild- und Angebotsmanagement. Dieser Agent unterstützte bei der Analyse von Ausschreibungsunterlagen, prüfte automatisch auf Vollständigkeit, bewertete Risiken und erstellte erste Vertrags- und Angebotsentwürfe. Das reduzierte die Bearbeitungszeit von komplexen Ausschreibungen um bis zu 40 Prozent. Außerdem identifizierte der KI-Agent frühzeitig Risiken, was Nachträge und spätere Claims deutlich minimierte. Für das Team hieß das also: weniger Routinetätigkeiten, mehr Fokus auf Strategie, Preisgestaltung und ein allgemein besseres Ergebnis.
Ulvi: Wenn ein Unternehmen einen KI-Agenten entwickeln und umsetzen möchte, wie sieht die typische Struktur eines solchen Projekts aus, und wie verteilen sich da die Aufgaben zwischen Business und IT?
Wolfgang: Ein KI-Projekt im CPM ist zu 70 Prozent Business und zu 30 Prozent IT. Auf der Business-Seite geht es zunächst darum, den konkreten Anwendungsfall zu definieren. Welche Prozesse sollen unterstützt werden, welche Daten sind dafür relevant, welche Ergebnisse werden erwartet? Ich übersetze diese fachlichen Anforderungen dann in ein klares Konzept. Die Aufgabe der IT ist es, die technische Plattform bereitzustellen. Je nach Projektgröße reicht das von kleinen Konfigurationen bis hin zu komplexen Integrationen. Das Entscheidende ist aber die enge Verzahnung beider Welten: Ohne ein klares Business-Design kann IT keine sinnvolle Lösung bauen und ohne stabile IT-Anbindung bleibt auch das beste Konzept nur Theorie. Meine Rolle ist es, diese Brücke zu schlagen: Ich fördere die enge Zusammenarbeit von Business und IT, damit der KI-Agent am Ende nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im Tagesgeschäft echten Mehrwert liefert.
:devider:
Mit Wolfgang Schmid gewinnt Ameritum ein Mitglied, das Erfahrung und Innovationskraft vereint. Sein Experten-Talk zeigt, wie Commercial Project Management und KI-Agenten zusammenspielen können – um Projekte in unserer sich wandelnden Zeit erfolgreicher und zukunftsfähiger zu machen.
Genau dafür steht Ameritum: Raum für Austausch, für Impulse und für die Expertise, die im Alltag den Unterschied macht.
Ich würde die beiden neuen Gedanken nicht nur ergänzen, sondern als Eskalationspunkt in den Text einbauen. Vor allem “Maybe business is still too comfortable” gibt dem Beitrag deutlich mehr Kante.
Where Have All the Hunters Gone?
There are too many average salespeople.
Too many lazy ones.
Too many who wait.
Too many who hide in their comfort zone.
And far too few real hunters.
I wish there were more salespeople with a real hunting spirit.
People who smell an opportunity and go after it.
People who call.
Who follow up.
Who stay close.
Who don't give up after the first, second or third attempt.
People who understand one simple truth:
Customers don't fall into your lap. You have to win them.
I Am a Real Opportunity
Here is a very simple example from my own life.
Every three years, I lease a new car. My current lease still has about six months to run, so I have started looking at what comes next.
BMW X5? Audi Q7? Mercedes GLE? VW Touareg? Maybe something completely different?
Diesel? Plug-in hybrid? Fully electric?
I haven't decided yet.
Which means:
I am a real opportunity.
I have a need.
I have a budget.
I have a timeline.
I am actively researching.
And I will buy.
Through friends, colleagues and business contacts, I was introduced to seven or eight supposedly good car salespeople from different brands.
And then?
Almost nothing happened.
Only two showed genuine interest.
And only one keeps following up regularly.
One.
Out of seven or eight.
He asks whether I have made a decision.
He asks whether he can provide additional information.
He stays in touch.
He wants the business.
That is sales.
The others?
Silence.
They have my name.
They have my contact details.
They know I am looking.
They know I will buy.
They know exactly when I will buy.
And still:
Nothing.
No call.
No message.
No follow-up.
No persistence.
No hunger.
Maybe Business Is Still Too Comfortable
And that makes me wonder:
Maybe things simply aren't bad enough yet.
How bad does business have to get before a salesperson finally leaves his comfort zone?
How much market share do you have to lose?
How many customers have to disappear?
How many targets do you have to miss?
How empty does the pipeline have to become?
Before somebody finally picks up the damn phone?
We talk about difficult markets.
We talk about competition.
We talk about pricing pressure.
We talk about economic uncertainty.
We talk about customers delaying investments.
Fine.
But before blaming the market, answer one question:
Did you really fight for every opportunity?
Or did you send one email, make one call and then wait?
Because waiting is comfortable.
Hunting isn't.
One Contact Is Not Sales
Here is another truth many salespeople apparently still haven't understood:
Winning a new customer may take ten contacts.
Not one.
Not two.
Not three.
Ten.
Call.
Follow up.
Send something relevant.
Call again.
Ask another question.
Create another reason to talk.
Stay visible.
Stay relevant.
Stay on the opportunity.
And yes, sometimes after ten attempts the answer will still be NO.
Welcome to sales.
If you give up after two attempts because the prospect didn't immediately respond, you are not persistent.
If you are afraid of being rejected, you are in the wrong profession.
If you believe sending a quotation means your job is done, you haven't understood sales.
And if you still haven't understood that winning uncertain customers requires repeated, disciplined follow-up:
You are not a good salesperson. Period.
Sales Is Not Order Taking
Too many people working in sales aren't actually selling.
They are administrators with business cards.
They react when customers call.
They answer emails.
They prepare quotations.
They update CRM systems.
They wait.
And when nothing happens, they explain why the market is difficult.
Bullshit.
Sales means creating movement.
Sales means creating opportunities.
Sales means staying close.
Sales means asking.
Sales means following up.
Sales means dealing with rejection.
Sales means getting up and trying again.
Sales means hunting.
My 20–25–50 Rule
This isn't scientific research.
It is my observation after decades in business:
20–25% are real salespeople.
Hungry.
Persistent.
Fast.
Relentless.
They smell an opportunity.
And they go after it.
Another 25% are okay.
They do their job.
They respond.
They follow up occasionally.
They survive.
And then there are the remaining 50%.
The sleepers.
They wait.
They need to be pushed.
They confuse being busy with selling.
They hope the customer will come back.
They complain about the market.
They complain about prices.
They complain about competitors.
They complain about leads.
They complain about everything.
Except their own lack of action.
Hope is not a sales strategy.
The Customer Is Watching You
And here is what many salespeople underestimate:
Your level of interest influences my level of interest.
Of course I compare products.
Price.
Technology.
Quality.
Service.
Total cost.
But I am also evaluating you.
Do you want my business?
Are you hungry?
Are you interested?
Are you listening?
Are you persistent?
Are you fighting to win me?
Because the way you treat me before I become your customer tells me something about how you might treat me after I become your customer.
And yes:
That influences my buying decision.
Get Out of Your Comfort Zone
Sales doesn't need more administrators.
Sales doesn't need more excuses.
Sales doesn't need more people sitting behind screens waiting for incoming orders.
Sales needs hunters.
People with energy.
People with persistence.
People with curiosity.
People with courage.
People with hunger.
People who see an opportunity and think:
I WANT THIS CUSTOMER.
Not:
Let's see whether he calls back.
He might not.
Your competitor might call him first.
So move.
Pick up the phone.
Follow up.
Ask again.
Stay close.
Take the rejection.
Come back.
And if necessary:
Do it ten times.
Because nobody owes you an order.
Nobody owes you a response.
Nobody owes you success.
You have to earn it.
Stop waiting for business.
Get out of your comfort zone.
Start hunting.
And go get the damn customer.
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Minuten
Stop complaining about the market and the competition!
Stop complaining. Winners do not complain! The act! Relentlessly!
Pferde lügen nicht. Und genau deshalb sind sie großartige Führungskräfte.Was für ein Erlebnis. Was für eine Lektion. Was für ein Perspektivwechsel.Wir waren sechs Teilnehmer von Ameritum – erfahrene Unternehmer, Manager und Führungspersönlichkeiten. Menschen, die glauben, über Führung schon einiges zu wissen.Und dann kamen die Pferde.Keine PowerPoint.Keine Managementtheorie.Keine wohlklingenden Leadership-Phrasen.Nur wir. Die Pferde. Und die unmittelbare Wahrheit.Unter der großartigen Leitung von Andrew Plumpte und seiner Frau Elke haben wir erlebt, was Führung bedeutet, wenn Titel, Visitenkarten und Hierarchien plötzlich vollkommen bedeutungslos werden.Denn einem Pferd ist es egal, wer du bist.Es interessiert sich nicht für deinen Lebenslauf.Nicht für deine Position.Nicht für deine Erfahrung.Nicht für dein Ego.Ein Pferd reagiert auf das, was wirklich da ist.Auf deine Präsenz.Auf deine Klarheit.Auf deine Konsequenz.Auf deine innere Ruhe.Auf deine Körpersprache.Und vor allem darauf, ob das, was du ausstrahlst, mit dem übereinstimmt, was du erreichen willst.Das Feedback kommt unmittelbar. Ehrlich. Unbestechlich.Und genau das macht diese Erfahrung so kraftvoll.Wir sechs haben an diesem Tag unglaublich viel gelernt – über Kommunikation, Wirkung und Führung. Aber mindestens genauso viel über uns selbst.Andrew und Elke schaffen dabei etwas Besonderes: Sie übersetzen die Reaktion der Pferde mit enormer Erfahrung, Kenntnis und Sensibilität in Erkenntnisse, die unmittelbar auf Führung und Zusammenarbeit übertragbar sind.Das ist kein Pferde-Event. Das ist Leadership in seiner ursprünglichsten Form.Keine Masken. Keine Rollen. Keine Ausreden.Bei Ameritum wollen wir genau solche Erfahrungen schaffen: raus aus der Komfortzone, raus aus den üblichen Denkmustern und hinein in Situationen, die neue Perspektiven eröffnen.Dieser Workshop hat genau das geschafft.Intensiv. Echt. Unmittelbar.Danke, Andrew. Danke, Elke.Und danke an unsere vierbeinigen Coaches.Manchmal braucht es ein Pferd, um einem Menschen zu zeigen, wie Führung wirklich wirkt.
The Will to Win
Everybody talks about goals.
I care much more about something else: What are you willing to do to achieve them?
Goals are easy. PowerPoint is easy. Analysis is easy. Explanations are easy.
Execution is hard.
Over decades in management, I have seen brilliant people explain perfectly why something went wrong. They analyze. They rationalize. They produce another slide deck.
And then?
Nothing happens.
I have far more respect for the person who says:
“I got it wrong. I underestimated it. I’ll fix it.”
And then gets to work.
Because in the end:
Discipline beats talent.
Consistency beats occasional brilliance.
Execution beats analysis without action.
Commitment beats excuses.
You don’t need to be the smartest person in the room. You don’t need the most impressive degree. You don’t need perfect conditions.
But you need something that cannot be taught easily:
The will to win.
I call it the Hunting Spirit.
That inner drive that makes you get up again. Attack the problem. Find another way. Make the call. Visit the customer. Take responsibility. Do today what others postpone until tomorrow.
Business can sometimes feel like a battlefield. And battlefields are not always won by those with the most resources.
They are often won by those with courage, discipline, speed, resilience, and the determination to keep moving.
Weak leaders explain endlessly.
Strong leaders take responsibility and act.
Kobe Bryant embodied this mentality: get up early, put in the work, repeat it relentlessly. No excuses. No shortcuts.
And listen carefully to the language people use:
Strong people say: “I will.” “I will do it.” “I will deliver.”
The moment responsibility disappears behind “we will,” “we should,” “we must,” or “we shall,” be careful. Collective responsibility too often becomes no responsibility at all.
Accountability is individual. It cannot be socialized.
Your goals don’t define you.
Your actions do.
And without the will to win, everything else is just decoration.
The AYCON Principles of Interim Management Excellence
Ulvi Aydin, one of the most experienced interim managers in the industry, lives by a simple principle: Love and knowledge are wonderful things—they double when you share them.
Drawing on 21 years of experience, approximately 25 assignments, and 15 industries, he shares these principles as inspiration, guidance, and a legacy for young and new interim managers.
Personality & Mindset
Take ownership from day one.
No one hires an interim manager to sit on the sidelines.
Remain independent in your judgment.
Your loyalty is to the success of the company, not to individual people.
Tell the truth, even when it is uncomfortable.
Diplomacy matters. Clarity matters more.
Earn trust through performance, not through titles.
Always maintain integrity and confidentiality.
Confidentiality is the currency of interim management.
Always act in the best interest of the company.
Not in the interest of individual stakeholders.
Selecting Assignments
Only accept assignments you are qualified to handle.
Experience cannot be improvised.
Critically assess every assignment before signing the contract.
Not every problem can be solved.
Turn down assignments when there is no realistic chance of success.
Integrity before revenue.
Define the objectives with absolute clarity before you start.
Clarify expectations, roles, and responsibilities early.
Never allow yourself to be drawn into political power games.
Starting the Assignment
Listen first. Act second.
Understand the numbers, the processes, and the people equally well.
Build an objective picture of the situation within the first 20 days.
Identify the three biggest levers for impact.
Deliver quick wins without falling into action for action’s sake.
Create transparency based on facts, not opinions.
Leadership & Execution
Lead by example, not by hierarchy.
Make decisions when others hesitate.
Focus on results, not activities.
Being busy is not progress.
Build structures that work without you.
Build ownership instead of dependency.
A good interim manager ultimately makes himself unnecessary.
Change processes, not just people.
Connect strategy with operational execution.
Consistently deliver on deadlines, quality, and budget.
That is simply part of being a professional.
Exit & Legacy
Measure success by sustainable results.
Ensure knowledge transfer before you leave.
Leave behind a stronger company than the one you found.
Your greatest success is when they no longer need you.
Interim management is not a permanent solution. It is about enabling the organization to succeed on its own.
Ulvi: The Essence in One Sentence
“An excellent interim manager creates clarity, trust, results, and sustainable structures in a short period of time—without creating dependency.”
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Clarity! Trust! Results! Executions!
Create Clarity! Create Trust! Deliver Results! Create a good and efficient Structure! Execute!
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