KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft
September
10
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2025
2025
Wolfgang Schmid im Ameritum-Experten-Talk: „KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft” Ameritum lebt von seinen Mitgliedern, von ihrem Wissen, ihren Impulsen, ihren Perspektiven. Mit jedem neuen Mitglied, wächst auch das Wissen, und ein solch neues Mitglied ist Wolfgang Schmid: Mit seiner langjährigen Erfahrung als Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement bringt er genau das mit, was wir uns für Ameritum wünschen: Expertise, die direkt aus der Praxis stammt. Im Gespräch mit Ulvi spricht Wolfgang über die Bedeutung von Commercial Project Management (CPM), über seinen klar strukturierten Ansatz, wenn er kurzfristig in Projekte einsteigt, und über die Rolle, die Künstliche Intelligenz im kaufmännischen Projektalltag spielen kann, wenn man das Spiel meistert. Ulvi: Wolfgang, du bist seit vielen Jahren Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement. Was verstehst du unter „Commercial Project Management” und warum ist es für Unternehmen heute so entscheidend? Wolfgang: Commercial Project Management bedeutet für mich, Projekte nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch erfolgreich zu steuern. Es umfasst Themen wie Budgetierung, Kostenkontrolle, Vertrags- und Claim-Management, Cashflow-Steuerung und Reporting. In Zeiten hoher Projektkomplexität, knapper Ressourcen und volatiler Märkte beeinflusst CPM maßgeblich, ob Projekte im Budget und Zeitplan bleiben – oder ob sie scheitern. Gerade für Unternehmen mit großen Projektbudgets ist CPM der Garant für Transparenz, Risikominimierung und Ergebnissicherung. Ulvi: Du übernimmst in deinen Mandaten oft kurzfristig Verantwortung, von Controlling über Bild- und Contract Management bis zum gesamten kaufmännischen Projektmanagement. Wie wirst du in komplexen Projekten schnell wirksam? Wolfgang: Der Schlüssel ist ein strukturierter Einstieg: Ich verschaffe mir innerhalb weniger Tage einen Überblick über Zahlen, Verträge, Risiken, Prozesse und Organisation. Durch meine Erfahrung erkenne ich schnell kritische Punkte und priorisiere Maßnahmen, die sofort Wirkung entfalten. Parallel baue ich Vertrauen zu Teams und Management auf. So kann ich oft schon nach zwei Wochen spürbare Ergebnisse liefern. Ulvi: Du berätst Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von KI-Agenten im Commercial Project Management. Was verbirgt sich hinter diesem Ansatz und welche konkreten Vorteile können CEOs oder CFOs erwarten? Wolfgang: KI-Agenten im CPM sind spezialisierte digitale Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen, wie etwa die Analyse von Forecast-Daten, die Prüfung von Vertragsklauseln oder die automatische Erstellung von Reports. Der Vorteil für CFOs und CEOs: Sie erhalten schneller valide Informationen, Risiken werden frühzeitig sichtbar und Team können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren. KI ersetzt NICHT den Menschen, sondern verschafft ihm Freiraum für Entscheidungen und Strategie. Ulvi: Wie genau unterstützt du Unternehmen denn bei der Einführung von KI-Agenten im kaufmännischen Projektmanagement? Wolfgang: Ich unterstützte Unternehmen auf zwei Arten: Als Interim Manager im Mandat übernehme ich die Verantwortung für das gesamte Projekt – von der Definition über das Strukturieren bis hin zur Steuerung. Ich entwickle das Konzept, priorisiere Use Cases und setze die Projektorganisation auf. Als Coach für interne Teams leite ich das unternehmensinterne Projektteam an, begleite Workshops und Reviews und stelle dabei sicher, dass das Projekt zielgerecht vorankommt. So bleibt die eigentliche Umsetzung in der Hand des Unternehmens, enthält aber eine klare externe Struktur und Expertise. Darüber hinaus setze ich kleinere KI-Agenten auch selbst um, zum Beispiel im Reporting, für Vertragsanalysen oder im Bild-Management. Bei größeren und komplexeren Projekten bind eich entweder die IT-Abteilung des Unternehmens ein oder arbeite mit einem bewährten Dienstleister aus meinem Netzwerk zusammen. So bekommt jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung, passend zur Größe, den Ressourcen und den Zielen. Ulvi: Viele Führungskräfte verbinden KI aktuell mit Chatbots oder generischer Textproduktion. Was unterscheidet deine KI-Agenten im CPM von diesen Ansätzen und wo liegt denn der konkrete Nutzen im kaufmännischen Alltag? Wolfgang: Meine KI-Agenten sind digitale Assistenten und ganz gezielt auf kaufmännische Prozesse zugeschnitten. Sie prüfen z.B. automatisch Lastenhefte auf Vollständigkeit, analysieren Abweichungen in Projektbudgets oder identifizieren Risiken in Vertragsdokumenten. KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft. Der konkrete Nutzen: weniger Fehler, schnellere Analysen und damit bessere Entscheidungen – genau das, was CEOs, CFOs und Controller täglich benötigen. Ulvi: Aber gerade CFOs und Controller stellen doch häufig die Frage nach Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten. Welche Maßnahmen ergreifst du, damit deine KI-Agenten vertrauliche Finanz- und Projektdaten schützen? Wolfgang: Datensicherheit ist das A und O. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit Lösungen, die On-Premises oder in sicheren Cloud-Umgebungen laufen und keine sensiblen Daten unkontrolliert weitergeben. Zusätzlich trainiere ich Agenten so, dass nur die relevanten Daten verarbeitet werden. Mein Grundsatz lautet: KI darf nie ein Risiko darstellen, sondern muss Vertrauen schaffen. Ulvi: Kannst du uns ein konkretes Beispiel nennen, wie ein KI-Agent im kaufmännischen Projektmanagement bereits erfolgreich eingesetzt wurde? Wolfgang: Ein praxisnahes Beispiel wäre einer meiner KI-Agenten für das Bild- und Angebotsmanagement. Dieser Agent unterstützt bei der Analyse von Ausschreibungsunterlagen, prüft automatisch auf Vollständigkeit, bewertet Risiken und erstellt erste Vertrags- und Angebotsentwürfe. Das reduzierte die Bearbeitungszeit von komplexen Ausschreibungen um bis zu 40 Prozent. Außerdem identifizierte der KI-Agent frühzeitig Risiken, was Nachträge und spätere Claims deutlich minimierte. Für das Team hieß das also: Weniger Routinetätigkeiten, mehr Fokus auf Strategie, Preisgestaltung und ein allgemein besseres Ergebnis. Ulvi: Wenn ein Unternehmen einen KI-Agenten entwickeln und umsetzen möchte, wie sieht die typische Struktur eines solchen Projekts aus, und wie verteilen sich da die Aufgaben zwischen Business und IT? Wolfgang: Ein KI-Projekt im CPM ist zu 70 Prozent Business und zu 30 Prozent IT. Auf der Business-Seite geht es zunächst darum, den konkreten Anwendungsfall zu definieren. Welche Prozesse sollen unterstützt werden, welche Daten sind dafür relevant, welche Ergebnisse werden erwartet? Ich übersetze diese fachlichen Anforderungen dann in ein klares Konzept. Die Aufgabe der IT ist es, die technische Plattform bereitzustellen. Je nach Projektgröße reicht das von kleinen Konfigurationen bis hin zu komplexen Integrationen. Das Entscheidende ist aber die enge Verzahnung beider Welten: Ohne ein klares Business-Design kann IT keine sinnvolle Lösung bauen und ohne stabile IT-Anbindung bleibt auch das beste Konzept nur Theorie. Meine Rolle ist es, diese Brücke zu schlagen: Ich fördere die enge Zusammenarbeit von Business und IT, damit der KI-Agent am Ende nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im Tagesgeschäft echten Mehrwert liefert. Mit Wolfgang Schmid gewinnt Ameritum ein Mitglied, das Erfahrung und Innovationskraft vereint. Sein Experten-Talk zeigt, wie Commercial Project Management und KI-Agenten zusammenspielen können – um Projekte in unserer sich wandelnden Zeit erfolgreicher und zukunftsfähiger zu machen. Genau dafür steht Ameritum: Raum für Austausch, für Impulse und für die Expertise, die im Alltag den Unterschied macht. Wolfgang Schmid, Jahrgang 1965, ist erfahrener Interim Manager und Consultant mit über 50 erfolgreich umgesetzten Mandaten in Deutschland und international. Seine Schwerpunkte liegen in Commercial Project Management, Controlling und Finance Leadership (u. a. Interim CFO, Head of Controlling, Commercial Project Manager). Er bringt fundierte Expertise aus unterschiedlichsten Industrien mit, darunter Energie & Erneuerbare (PV, Wind, Speicher, Netzinfrastruktur), Maschinen- und Anlagenbau, Defense sowie Medizintechnik. Besondere Erfahrungen sammelte er in der kaufmännischen Steuerung komplexer Großprojekte im Sonderanlagen- und Infrastrukturgeschäft – mit Projektvolumina im dreistelligen Millionen. Zu seinen Stärken gehören Budgetierung, Forecasting, Liquiditätssteuerung, Reporting & KPI-Management, Claim- und Contract Management sowie Bid Management. Neben der operativen Projektarbeit treibt Wolfgang Schmid die Integration digitaler Lösungen und KI-gestützter Agenten in Controlling und Commercial Project Management voran. Damit verbindet er klassische kaufmännische Exzellenz mit innovativen Ansätzen der Digitalisierung.
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!AYCON ⎜Ulvi I. AYDIN ⎜www.aycon.biz
Heute spreche ich im !AYCON Expertentalk mit Wolfgang Schmid - Gründer & Inhaber von WS-KONSULT
Wolfgang Schmid, Jahrgang 1965, ist ein erfahrener Interim Manager mit über 50 Mandaten in Deutschland und international. Sein Schwerpunkt liegt auf der kaufmännischen Steuerung komplexer Projekte, von Budgetierung und Controlling über Contract- und Claim-Management bis hin zu CFO- und Finance-Leadership-Rollen. Branchenkenntnisse bringt er aus Energie und Erneuerbare, Maschinen- und Anlagenbau, Defense und Medizintechnik mit.
Besonders geprägt haben ihn Großprojekte im Sonderanlagen- und Infrastrukturbereich mit dreistelligen Millionenvolumina. Dabei verbindet er klassische kaufmännische Exzellenz mit Innovationskraft: In seinen Mandaten treibt er nämlich auch die Integration digitaler Lösungen und KI-gestützter Agenten im Commercial Project Management voran.
https://www.interim-cpm.de
Wolfgang Schmid im Ameritum-Experten-Talk: „KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft!”
Ameritum lebt von seinen Mitgliedern, von ihrem Wissen, ihren Impulsen, ihren Perspektiven. Mit jedem neuen Mitglied, wächst auch das Wissen, und ein solch neues Mitglied ist Wolfgang Schmid: Mit seiner langjährigen Erfahrung als Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement bringt er genau das mit, was wir uns für Ameritum wünschen: Expertise, die direkt aus der Praxis stammt.
Im Gespräch mit Ulvi spricht Wolfgang über die Bedeutung von Commercial Project Management (CPM), über seinen klar strukturierten Ansatz, wenn er kurzfristig in Projekte einsteigt, und über die Rolle, die Künstliche Intelligenz im kaufmännischen Projektalltag spielen kann, wenn man das Spiel meistert.
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Ulvi: Wolfgang, du bist seit vielen Jahren Interim Manager im kaufmännischen Projektmanagement. Was verstehst du unter „Commercial Project Management” und warum ist es für Unternehmen heute so entscheidend?
Wolfgang: Commercial Project Management bedeutet für mich, Projekte nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch erfolgreich zu steuern. Es umfasst Themen wie Budgetierung, Kostenkontrolle, Vertrags- und Claim-Management, Cashflow-Steuerung und Reporting. In Zeiten hoher Projektkomplexität, knapper Ressourcen und volatiler Märkte beeinflusst CPM maßgeblich, ob Projekte im Budget und Zeitplan bleiben – oder ob sie scheitern. Gerade für Unternehmen mit großen Projektbudgets ist CPM der Garant für Transparenz, Risikominimierung und Ergebnissicherung.
Ulvi: Du übernimmst in deinen Mandaten oft kurzfristig Verantwortung, von Controlling über Bild- und Contract-Management bis hin zum gesamten kaufmännischen Projektmanagement. Wie wirst du in komplexen Projekten schnell wirksam?
Wolfgang: Der Schlüssel ist ein strukturierter Einstieg. Ich verschaffe mir innerhalb weniger Tage einen Überblick über Zahlen, Verträge, Risiken, Prozesse und Organisation. Durch meine Erfahrung erkenne ich schnell kritische Punkte und priorisiere Maßnahmen, die sofort Wirkung entfalten. Parallel baue ich Vertrauen zu Teams und Management auf. So kann ich oft schon nach zwei Wochen spürbare Ergebnisse liefern.
Ulvi: Du berätst Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von KI-Agenten im Commercial Project Management. Was verbirgt sich hinter diesem Ansatz und welche konkreten Vorteile können CEOs oder CFOs erwarten?
Wolfgang: KI-Agenten im CPM sind spezialisierte digitale Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen, wie etwa die Analyse von Forecast-Daten, die Prüfung von Vertragsklauseln oder die automatische Erstellung von Reports. Der Vorteil für CFOs und CEOs: Sie erhalten schneller valide Informationen, Risiken werden frühzeitig sichtbar und Teams können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren. KI ersetzt NICHT den Menschen, sondern verschafft ihm Freiraum für Entscheidungen und Strategie.
Ulvi: Wie genau unterstützt du denn Unternehmen bei der Einführung von KI-Agenten im kaufmännischen Projektmanagement?
Wolfgang: Ich unterstützte Unternehmen auf zwei Arten. Als Interim Manager im Mandat übernehme ich die Verantwortung für das gesamte Projekt – von der Definition über das Strukturieren bis hin zur Steuerung. Ich entwickle das Konzept, priorisiere Use Cases und setze die Projektorganisation auf. Als Coach für interne Teams leite ich das unternehmensinterne Projektteam an, begleite Workshops und Reviews und stelle dabei sicher, dass das Projekt zielgerecht vorankommt. So bleibt die eigentliche Umsetzung in der Hand des Unternehmens, enthält aber eine klare externe Struktur und Expertise. Darüber hinaus setze ich kleinere KI-Agenten auch selbst um, zum Beispiel im Reporting, für Vertragsanalysen oder im Bild-Management. Bei größeren und komplexeren Projekten binde ich entweder die IT-Abteilung des Unternehmens ein oder arbeite mit einem bewährten Dienstleister aus meinem Netzwerk zusammen. So bekommt jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung, passend zur Größe, den Ressourcen und den Zielen.
:devider:
Ulvi: Viele Führungskräfte verbinden KI aktuell mit Chatbots oder generischer Textproduktion. Was unterscheidet deine KI-Agenten im CPM von diesen Ansätzen und wo liegt denn der konkrete Nutzen im kaufmännischen Alltag?
Wolfgang: Meine KI-Agenten sind digitale Assistenten und ganz gezielt auf kaufmännische Prozesse zugeschnitten. Sie prüfen z. B. automatisch Lastenhefte auf Vollständigkeit, analysieren Abweichungen in Projektbudgets oder identifizieren Risiken in Vertragsdokumenten. KI ist kein Spielzeug, sondern eine praxisnahe Unterstützung im Tagesgeschäft. Der konkrete Nutzen: weniger Fehler, schnellere Analysen und damit bessere Entscheidungen – genau das, was CEOs, CFOs und Controller täglich benötigen.
Ulvi: Aber gerade CFOs und Controller stellen doch häufig die Frage nach Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten. Welche Maßnahmen ergreifst du, damit deine KI-Agenten vertrauliche Finanz- und Projektdaten schützen?
Wolfgang: Datensicherheit ist das A und O. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit Lösungen, die On-Premises oder in sicheren Cloud-Umgebungen laufen und keine sensiblen Daten unkontrolliert weitergeben. Zusätzlich trainiere ich Agenten so, dass nur die relevanten Daten verarbeitet werden. Mein Grundsatz lautet: KI darf nie ein Risiko darstellen, sondern muss Vertrauen schaffen.
Ulvi: Kannst du uns ein konkretes Beispiel nennen, wie ein KI-Agent im kaufmännischen Projektmanagement bereits erfolgreich eingesetzt wurde?
Wolfgang: Ein praxisnahes Beispiel wäre einer meiner KI-Agenten für das Bild- und Angebotsmanagement. Dieser Agent unterstützte bei der Analyse von Ausschreibungsunterlagen, prüfte automatisch auf Vollständigkeit, bewertete Risiken und erstellte erste Vertrags- und Angebotsentwürfe. Das reduzierte die Bearbeitungszeit von komplexen Ausschreibungen um bis zu 40 Prozent. Außerdem identifizierte der KI-Agent frühzeitig Risiken, was Nachträge und spätere Claims deutlich minimierte. Für das Team hieß das also: weniger Routinetätigkeiten, mehr Fokus auf Strategie, Preisgestaltung und ein allgemein besseres Ergebnis.
Ulvi: Wenn ein Unternehmen einen KI-Agenten entwickeln und umsetzen möchte, wie sieht die typische Struktur eines solchen Projekts aus, und wie verteilen sich da die Aufgaben zwischen Business und IT?
Wolfgang: Ein KI-Projekt im CPM ist zu 70 Prozent Business und zu 30 Prozent IT. Auf der Business-Seite geht es zunächst darum, den konkreten Anwendungsfall zu definieren. Welche Prozesse sollen unterstützt werden, welche Daten sind dafür relevant, welche Ergebnisse werden erwartet? Ich übersetze diese fachlichen Anforderungen dann in ein klares Konzept. Die Aufgabe der IT ist es, die technische Plattform bereitzustellen. Je nach Projektgröße reicht das von kleinen Konfigurationen bis hin zu komplexen Integrationen. Das Entscheidende ist aber die enge Verzahnung beider Welten: Ohne ein klares Business-Design kann IT keine sinnvolle Lösung bauen und ohne stabile IT-Anbindung bleibt auch das beste Konzept nur Theorie. Meine Rolle ist es, diese Brücke zu schlagen: Ich fördere die enge Zusammenarbeit von Business und IT, damit der KI-Agent am Ende nicht nur technisch funktioniert, sondern auch im Tagesgeschäft echten Mehrwert liefert.
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Mit Wolfgang Schmid gewinnt Ameritum ein Mitglied, das Erfahrung und Innovationskraft vereint. Sein Experten-Talk zeigt, wie Commercial Project Management und KI-Agenten zusammenspielen können – um Projekte in unserer sich wandelnden Zeit erfolgreicher und zukunftsfähiger zu machen.
Genau dafür steht Ameritum: Raum für Austausch, für Impulse und für die Expertise, die im Alltag den Unterschied macht.
Das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start. Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.Viele haben dieses Spiel gesehen: FC Bayern gegen RB Leipzig am 17. Januar 2026.Und wenn wir ehrlich sind – die erste Halbzeit war nichts, womit man sich schmücken würde. Bayern war nicht dominant. Leipzig war griffiger, schneller, wacher. Bayern lag zurück, wirkte phasenweise gehemmt. Und ja – es gab diesen Moment, in dem man dachte: Heute könnte es schiefgehen.Genau solche Momente kennen Unternehmen. Umsätze bleiben hinter den Erwartungen. Margen geraten unter Druck. Der Markt scheint schneller, aggressiver, selbstbewusster. Wettbewerber machen Punkte – und intern beginnt das große Kopfrechnen: Reicht das noch? Haben wir das Momentum verloren?Und dann kommt die Halbzeit.Was in der Bayern-Kabine passiert ist, wissen wir nicht im Detail. Aber eines ist klar: Es war kein Aufgeben.Kein Schulterzucken. Kein Verweis auf äußere Umstände. Sondern eine klare Entscheidung: Dieses Spiel ist noch nicht verloren.Die zweite Halbzeit begann nicht mit Zauberfußball. Sie begann mit Haltung.Mit Kampfgeist.Mit der Bereitschaft, jeden Meter zu gehen, jeden Zweikampf anzunehmen, jeden Fehler auszubügeln.Nicht alle Pässe saßen sofort. Nicht jede Aktion war brillant. Aber plötzlich war da etwas, das man nicht statistisch messen kann: unbedingter Wille.Und genau das ist der Punkt.Unternehmen drehen kein Spiel, weil plötzlich alles perfekt läuft.Sie drehen es, weil sie nicht aufhören, Verantwortung zu übernehmen, wenn es unbequem wird.Weil Führung nicht sagt: „Der Markt ist schuld“, sondern fragt: „Was liegt jetzt in unserer Kontrolle?“Weil Teams nicht resignieren, sondern sich enger zusammenschieben.Der Ausgleich fiel nicht, weil Leipzig eingebrochen ist.Er fiel, weil Bayern Druck aufgebaut hat – konstant, entschlossen, ohne Zweifel an sich selbst.Und als sich die Chance bot, das Spiel endgültig zu drehen, war Bayern mental bereit. Nicht überrascht vom Erfolg, sondern vorbereitet auf ihn.Das ist die eigentliche Botschaft dieses Spiels.Kampfwillen im Unternehmen bedeutet nicht, blind nach vorne zu rennen.Er bedeutet, die Realität klar anzuerkennen – und sich trotzdem nicht von ihr definieren zu lassen.Er bedeutet, auch bei Rückstand an das eigene Können zu glauben.Er bedeutet, nicht nach Schuldigen zu suchen, sondern nach Lösungen.Und vor allem: niemals innerlich aufzuhören zu gewinnen.Denn das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start.Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.Der FC Bayern hat dieses Spiel nicht in der ersten Halbzeit verloren – und er hat es auch nicht nur wegen eines taktischen Kniffs gewonnen.Er hat es gewonnen, weil er mental im Spiel geblieben ist, weil Führung übernommen wurde und weil jeder wusste: Wenn wir jetzt alles geben, können wir das drehen.Und genau das gilt auch für uns.Solange wir kämpfen, fokussiert bleiben, Verantwortung übernehmen und an unser Gewinnen glauben, ist kein Spiel verloren.Nicht im Fußball.Und ganz sicher nicht im Geschäft!Klare Führungsappelle (bis) zum Schluss!Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für uns als Führungskräfte:Führung zeigt sich nicht, wenn es läuft – sondern wenn man zurückliegt.In diesen Momenten entscheiden nicht Folien, nicht KPIs und nicht Erklärungen.In diesen Momenten entscheiden Haltung, Klarheit und Präsenz.Die Aufgabe von Führung ist ,den Glauben hochzuhalten, wenn Zahlen ihn infrage stellen,Orientierung zu geben, wenn Unsicherheit laut wird,Konsequenz einzufordern, ohne Angst zu erzeugen,und Vorbild zu sein, nicht nur im Erfolg, sondern im Widerstand.Mitarbeiter schauen in schwierigen Phasen nicht auf Strategiepapiere – sie schauen auf uns.Sie hören, wie wir sprechen.Sie spüren, ob wir selbst noch an das Gewinnen glauben.Deshalb lautet der Führungsauftrag klar:Bleiben wir im Spiel.Übernehmen wir Verantwortung – sichtbar, spürbar, konsequent.Fordern wir Kampfgeist ein, indem wir ihn selbst vorleben.Denn wenn Führung aufrecht bleibt, bleibt das Team handlungsfähig.Und solange ein Unternehmen handlungsfähig ist, kann es jedes Spiel drehen.Genau wie der FC Bayern gegen Leipzig.:devider:Und - um noch den legendären Sepp Herberger ( 28. März 1987 - 28. April 1977 - Bundestrainer der Weltmeistermannschaft von 1954) zu zitieren:"Ein Spiel dauert 90 Minuten“Er ist überhaupt für viele prägnante Fußball-Aphorismen bekannt, u. a.:„Der Ball ist rund.“„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“„Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“"Das 90-Minuten-Zitat wird oft sinnbildlich dafür verwendet, dass ein Spiel (oder allgemein ein Prozess) erst mit dem Schlusspfiff entschieden ist – egal, wie der Zwischenstand aussieht."
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Und dann kommt die Halbzeit
Klare Führungsappelle (bis) zum Schluss! Ein Fussballspiel dauert 90 Minuten. Mindestens!
Fußball ist ein Ergebnissport – und Unternehmen auch. Die Tabelle lügt nie.Im Fußball gibt es keine Interpretationsspielräume.Nach 90 Minuten steht ein Ergebnis. Punkt.Egal, wie dominant du warst.Egal, wie viel du investiert hast.Egal, wie hart dein Team gekämpft hat.Gewonnen, verloren oder unentschieden.Fußball ist ein Ergebnissport. Und die Tabelle lügt nie.Diese Ehrlichkeit fehlt vielen Unternehmen. Und genau das ist ihr Problem.Einsatz wird überschätzt – Ergebnisse werden relativiertIm Fußball applaudiert dir niemand für „guten Einsatz“, wenn du verlierst. Kein Trainer, kein Fan, kein Vorstand. Einsatz ist Grundvoraussetzung, kein Erfolgsnachweis.Im Unternehmenskontext passiert jedoch genau das Gegenteil:Wir feiern Aktivität.Wir belohnen Beschäftigung.Wir erklären uns Leistung schön.Meetings, Projekte, Programme, Transformationen – alles wirkt nach viel. Aber viel ist nicht gleich wirksam.Der Markt interessiert sich nicht für euren Aufwand.Er interessiert sich ausschließlich für euer Resultat.Der Markt kennt keine AusredenDer Markt ist kein Coach, der dich aufbauen will.Der Markt ist kein HR-Gremium.Der Markt ist kein Diskussionsforum.Der Markt misst knallhart:Marktanteil: gewonnen oder verloren.Umsatz: gewachsen oder geschrumpft.Kunden: gewonnen oder abgewandert.Marge: verbessert oder zerstört.Das ist eure Tabelle.Und genau wie in der Bundesliga gilt:Wenn ihr auf Platz 12 steht, dann haben elf andere es besser gemacht. Nicht theoretisch. Sondern praktisch.Wer oben steht, hat geliefert!Niemand wird Deutscher Meister, weil er gute PowerPoint-Folien hat. Niemand bleibt in der Liga, weil er ein sympathisches Team ist.Über 34 Spieltage setzen sich durch:bessere Entscheidungen,höhere Konsequenz,mehr Klarheit im System,bessere Umsetzung unter Druck.Im Markt ist es identisch.Marktführer sind nicht Marktführer, weil sie alles richtig machen.Sondern weil sie mehr richtig machen als andere – und weniger falsch.Tabellenplätze sind das Ergebnis von Führung!Eine Tabellenposition ist kein Zufall.Sie ist das Resultat von:Prioritäten,Entscheidungen,Mut,Klarheit – oder deren Abwesenheit.Wer dauerhaft im Mittelfeld steckt, ist nicht „stabil“.Er ist austauschbar.Wer abrutscht, hat nicht einfach Pech.Er wurde überholt.Und wer vorne steht, hat sich diese Position erarbeitet, nicht erhofft.Führung beginnt mit Ehrlichkeit!Die unangenehmste, aber wichtigste Führungsleistung lautet:Die eigene Tabelle nüchtern anzusehen.Ohne Erklärungen.Ohne Schuldzuweisungen.Ohne Schönfärberei.Nicht:„Wir haben doch so viel getan.“Sondern:„Was hat das konkret bewirkt?“Nicht:„Der Markt ist schwierig.“Sondern:„Wer gewinnt diesen Markt – und warum nicht wir?“Leistung ohne Ergebnis ist WirkungslosigkeitIm Profifußball wird kein Trainer entlassen, weil er unsympathisch ist.Sondern weil er zu wenig Punkte holt.Im Unternehmen gilt dasselbe – nur verzögert. Und oft weniger konsequent.Doch die Logik bleibt identisch:Erfolg entsteht nicht durch Absicht, sondern durch Wirkung.Fazit: Hör auf, die Tabelle zu diskutieren. Fang an, sie zu verändern.Die Tabelle ist kein Urteil über Menschen.Sie ist ein Urteil über Entscheidungen.Wer sie akzeptiert, kann handeln.Wer sie relativiert, bleibt stehen.Fußball lehrt uns eine unbequeme, aber befreiende Wahrheit:Ergebnisse sind die ehrlichste Form von Feedback.Nicht fair.Nicht nett.Aber unbestechlich.Und genau deshalb sollten Unternehmen wieder lernen, wie Profisport zu denken:klar, fokussiert, ergebnisorientiert – und bereit, Verantwortung zu übernehmen.Denn eines ist sicher:Die Tabelle lügt nie.
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Leistung ohne Ergebnis ist Wirkungslosigkeit
Du kannst nur deine eigene Leistung kontrollieren.
Waschlappen oder Waffe?Du musst dich entscheiden.Diese Frage klingt brutal.Sie ist es auch.Aber sie ist notwendig.:devider:Denn egal, ob du Unternehmer bist, Führungskraft, Berater, Interim Manager oder ambitionierter Mitarbeiter:Die Welt entscheidet ständig, was du bist.Und wenn du dich nicht entscheidest, tut sie es für dich.:devider:Opfer oder Täter – es gibt keinen neutralen ZustandViele Menschen glauben, sie seien „irgendwo dazwischen“.Nicht Opfer, aber auch nicht Täter.Nicht weich, aber auch nicht hart.Nicht angepasst, aber auch nicht klar.Das ist eine Illusion.In der Wahrnehmung anderer gibt es nur zwei Zustände:Du wirkst handlungsfähigoder du wirkst reaktivDu gestaltest – oder du wirst gestaltet.Und genau hier beginnt das Dilemma.:devider:Der Waschlappen: gut gemeint, schlecht positioniertDer Waschlappen ist kein schlechter Mensch.Im Gegenteil.Er ist oft:empathischreflektiertbemüht, niemanden vor den Kopf zu stoßenkonfliktscheu „aus Professionalität“verständnisvoll bis zur SelbstverleugnungEr sagt Dinge wie:„Ich verstehe beide Seiten.“„Man muss das im Kontext sehen.“„So einfach ist das nicht.“Und ja – die Welt ist komplex.Aber Komplexität ohne Klarheit ist wertlos.Der Waschlappen wird nicht angegriffen, weil er nett ist.Er wird ignoriert, weil er keine Kante hat.Und das ist tödlich – beruflich wie persönlich.Wahrnehmung schlägt Absicht – immerEin harter Satz, aber wahr:Es ist völlig egal, was du meinst oder willst.Entscheidend ist, wie du wirkst.Wenn du waschlappenartig wirkst:traut man dir keine kritischen Entscheidungen zusetzt man dich nicht in heiklen Situationen einhört man dir zu, aber folgt dir nichtrespektiert man dich menschlich – aber nicht funktionalViele Unternehmen sagen das nicht offen.Sie handeln einfach danach.Unternehmen brauchen keine Waschlappen.Sie brauchen Werkzeuge. Und manchmal Waffen.Das Wort „Waffe“ triggert.Gut so.Eine Waffe ist kein Selbstzweck.Eine Waffe ist ein Instrument mit klarer Funktion.Sie steht für:PräzisionVerlässlichkeitDurchschlagskraftklare EinsatzszenarienEine Waffe weiß:wofür sie da istwofür sie nicht da istUnd vor allem:Man weiß, wann und wie man sie einsetzen kann.Genau das schafft Vertrauen.Zutrauen entsteht durch Klarheit, nicht durch NettigkeitZutrauen heißt:Ich weiß, wofür du stehstIch weiß, wie du handelst, wenn es unbequem wirdIch weiß, dass du Verantwortung übernimmstZutrauen entsteht nicht durch:HarmonieVerständnisDauerrelativierungSondern durch Haltung.Die unbequeme Frage: Wie willst du wahrgenommen werden?Nicht:„Wie sehe ich mich selbst?“Sondern:„Wie erleben mich andere in kritischen Momenten?“Wenn es brennt:Bist du klar oder vorsichtig?Entscheidungsfreudig oder abwartend?Führend oder erklärend?Viele Menschen sabotieren sich hier selbst, weil sie Angst haben,dominant zu wirkenanzueckenMacht zu übernehmenDoch Führung ohne Macht ist Illusion.Selbstverantwortung beginnt mit einer EntscheidungDer Kern dieses Artikels ist kein Aufruf zur Härte.Er ist ein Aufruf zur Selbstverantwortung.Du musst entscheiden:Willst du gemocht werden – oder wirksam sein?Willst du dazugehören – oder gestalten?Willst du erklären – oder entscheiden?Beides gleichzeitig funktioniert nur sehr selten.Mentoring heißt: Dich mit der Wahrheit konfrontierenGutes Coaching und echtes Mentoring sind keine Wohlfühlveranstaltungen.Sie stellen Fragen wie:Wo weichst du aus, obwohl Klarheit gefragt wäre?Wo verwechselst du Empathie mit Konfliktvermeidung?Wo verkaufst du Anpassung als Professionalität?Und vor allem:Wofür soll man dich einsetzen?Wenn darauf keine klare Antwort kommt, bist du austauschbar.Die Entscheidung ist nicht endgültig – aber notwendigDu bist nicht für immer Waschlappen oder Waffe.Aber du musst wissen, was du gerade bist.Und ob dir das dient.Denn eines ist sicher: Die Welt braucht keine weiteren unklaren Profile.Sie braucht Menschen mit Haltung.Also:Waschlappen oder Waffe?Du musst dich entscheiden.
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Komplexität ohne Klarheit ist wertlos
Die Welt entscheidet ständig, was du bist.
Und wenn du dich nicht entscheidest, tut sie es für dich.
Ulvi Aydin – The Dentist Among Interim ExecutivesYou may not enjoy the visit. But you will be glad when the problem is fixed. I recently received an exceptionally clear and brutally honest testimonial! One that polarizes, but that's exactly why it hits the core of my work.The testimonial is sharp, critical, and deliberately controversial—because my work is not aimed at pleasing, but at creating impact.It is not a feel-good testimonial. It is one that creates friction—and that is precisely where its value lies.
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Ulvi Aydin – The Dentist Among Interim Executives
Ulvi Aydin – The Dentist Among Interim Executives
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